Samstag, 26. Januar 2013

La Soupe Aux Choux - Kräuter-Kohlsuppe

Der Weltraum, unendliche Weiten ... Schnitt ... aufhören damit! Das führt doch nirgends hin.
Wie wär es denn man mit außerirdischen Besuchern - vielleicht zum Abendessen? Nein, ich mein nicht, dass die Außerirdischen euch zum Abendessen haben sollen. Umgekehrt natürlich auch nicht.
Oder gehen wir die Sache mal anders an. Verbindet ihr irgendein Gericht mit irgendeinem Film oder einer Fernsehserie? Oder auch umgekehrt. Habt ihr schon mal versucht, etwas nachzukochen, dass ihr in einem Film gesehen habt?
Das bringt uns jetzt zurück zu unseren Außerirdischen Freunden und führt uns zudem auch noch nach Frankreich.
So, wo wir es denn nun endlich soweit geschafft haben ... der französische Schauspieler Louis de Funès ist bekannt? Wenn nicht, dann ...
Einer seiner Filme trug den Titel La Soupe Aux Choux oder im Deutschen besser bekannt als Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe. Vielleicht macht es ja jetzt Klick. Es geht in dem Film also darum, dass der Hauptdarsteller von Außerirdischen Besuch bekommt wegen seiner Kohlsuppe. Außerdem gibt es in dem Film noch einige Szenen mit ... gut, ich hoffe, dass uns das jetzt nicht passiert. Konzentrieren wir uns also auf die Suppe ...
 


Es geht hier nicht darum, um irgendwie außerirdische Besucher anzulocken, sondern eben einfach um so eine Suppe ... und um ein wenig Kohl.

Es handelt sich hier nicht um Fast Food, denn wir werden für das ganze ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.



Nachdem der Kohl erst mal geschlachtet ist, kann es losgehen mit unserer Kräuter-Kohlsuppe. 


Zutaten:
Ein großer Stück Butter
Eine Zwiebel, in Ringe geschnitten
Einen kleinen Weißkohl, grob in Stücke gehauen ... äh, geschnitten
Eine große Möhre, in würfelartige Stücke geschnitten
1,5 l Wasser
Ein Bund Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian, Lavendel)
600 g Kartoffeln, geschält und in Würfel

4 Knoblauchzehen, gehackt 
Fleur de sel (oder auch Meersalz)
Pfeffer

Zubereitung:
Zunächst einmal die Butter in einen großen Topf auf kleiner Stufe schmelzen. Als erstes kommt dann die Zwiebel in den Topf. Für 10 Minuten werden die Zwiebelringe alleine gedünstet.

Dann folgt der Kohl und die Möhre. Das ganze dünstet erst mal 10 Minuten weiter vor sich hin.
Nun kann man mit einem Wasserkocher schon mal das Wasser erhitzen. Das heiße Wasser kommt dann in den Topf und der Kohl sollte dann damit bedeckt sein. Falls nicht, ist irgendwo irgendwas schief gelaufen.



Das Bouquet mit den Kräutern landet dann auch noch im Topf. Ja, man könnte es  vielleicht auch ein Bouquet Garni nennen.

Den Deckel auf den Topf setzen und das ganze zum Kochen bringen und anschließend die Temperatur wieder runterstellen und den Topfinhakt für eine Stunde simmern lassen.
Nun noch die Kartoffeln und den Knoblauch hinzufügen. Nicht vergessen, die Suppe noch mit dem Salz und Pfeffer abzuschmecken.
Schon fast sind wir fertig, aber eben nur fast. Noch einmal lassen wir die Suppe 30 Minuten köcheln.



Wenn die Suppe dann schließlich fertig ist, kann es mit dem Essen losgehen. Vielleicht noch einen Pastis vorweg? Ein Baguette dazu? Das hört sich doch alles vernünftig an.

Vielleicht sogar nach der Suppe noch ein wenig Käse? Mal sehn!
So, zum Schluß nochmal eine Frage: Bei welchem Film kommt euch welches Essen in den Sinn?

Samstag, 19. Januar 2013

Indian Summer Blechkuchen

Wie kommt man denn auf neue Rezepte? Nicht einfach nur durch schieres überlegen. Man muss ein wenig lesen, nachforschen und natürlich auch essen.
Nun hab ich mir doch mal erlaubt, in einer Bäckerei ein Stück Kuchen zu verköstigen. Ist sonst nicht so meine Art. Ich bin eigentlich mehr so für's selber backen. Aber gut!
Wie auch immer, mir gefiel die Idee oder die Art des Kuchens. Ich glaube der sie nannten den Kuchen dort Indian Summer Schnitte, oder so in der Art. Da dachte ich so bei mir ... das sollte ich zu Hause mal versuchen nachzubacken. Nun weiß ich nicht mehr 100%, was jetzt alles an und in dem Kuchen drin war, aber ich hab so was in der Art nachgebacken.



Hier also meine nachgemachte Version, der Indian Summer Blechkuchen. Was weiß ich, warum der so heißt?!?

Was wir brauchen:
Für den Kuchenteig:
125 g Butter
125 g Zucker
3 TL Vanillezucker

4 Eier
250 g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
 
500 ml Vanillepudding (fertig oder selbst gemacht, was auch immer)
Einj großes Glas Sauerkirschen oder, falls zur Hand, frische, aber entkernte Sauerkirschen

Für die Streusel:
200 g Mehl
100 g Butter
90 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt

100 g weiße Schokolade
100 g dunkle Schokolade

Wie es geht:
Zunächst hab ich erst mal den Vanillepudding angerührt und dann fertig zur Seite gestellt. 

Als nächstes geht's an die Streusel. Einfach alles zusammengemixt und mit den Fingerspitzen die Butter hineinmassiert.
Dann zum Kuchenteig: Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und den Eieren cremig rühren. Anschließend das Mehl zusammen mit dem Backpulver hineinsieben. Aus dem ganzen dann den Teig zurechtkneten.
Der Teig wird dann auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilt. Das könnte folgendermaßen aussehen.



Darauf kommt dann der Vanillepudding ... schön gleichmäßig ...


Darauf wiederrum werden dann die Kirschen verteilt und darüber kommen dann noch die Streusel.




So, nun aber ab in den Backofen mit dem Kuchen: 180°C, 30 Minuten.




Ist der Kuchen dann wieder raus ... stellt man ihn erst mal zur Seite, um ihn ein wenig abkühlen zu lassen. 

Dann kann man so langsam damit anfangen die weiße Schokolade zu schmelzen. Die geschmolzene Schokolade wird dann so ansehnlich wie möglich über dem ganzen Kuchen verteilt.
Anschließend verfährt man mit der dunklen Schokolade ebenso (bei mir hat's beim zweiten Durchgang besser geklappt).




Dann viel Spaß mit dem Indian Summer Blechkuchen ...

Samstag, 12. Januar 2013

Reibekuchen mit Zwiebel und Käse ... und nicht mit dem Essen spielen

Es soll doch tatsächlich Leute geben, die bei Reibekuchen den Geruch der Zubereitung scheuen, oder so ähnlich. Ich versteh da nix von. Ich weiß nur, dass es Reibekuchen bei uns immer live aus der Pfanne gab und mit Apfelmus. Lasst uns also mal etwas leicht anderes probieren.


Zutaten:
5 große Kartoffeln, geschält
1 kleine Zwiebel, feingehackt
1 Ei
Salz und Pfeffer
4 EL Mehl
1 EL gehackter Rosmarin
50 g geriebener Käse

Zubereitung:
Eine Schüssel für die Zutaten bereitstellen. Schön fleißig die Kartoffeln hineinreiben ohne sich zu verletzen. Die feingehackte Zwiebel dazugeben, ebendo das Mehl, den Rosmarin und den Käse. Auch nicht vergessen, das Ei rein zu schlagen.


Alles gut vermengen
Dann schöne knusprige, nicht angebrannte Reibekuchen in der Pfanne mit etwas Öl braten.


Unverzüglich essen! Ich wollte noch ein paar Gürkchen dazu, aber dann ging es mit mir durch ...



Dabei heißt es doch immer: "Spiel nicht mit dem Essen!" 
Ach so, von wegen Geruch ... es gab keine besonderen Vorkomnisse ...

Samstag, 5. Januar 2013

Da hat doch wer ein an der Waffel ... Waffeln mit Creme Chantilly und Erdbeeren

Was? Ich hab ein an der Waffel? Mag sein. Was soll's!
Doch bevor wir da noch weiter rumquatschen, lass uns doch einfach Waffeln machen ... sagen wir einfach Waffeln mit Creme Chantilly und Erdbeeren ... oder so.


Dazu erst mal die Creme Chantilly:

Was wir brauchen:
200 g Crème Fraîche
10 ml Milch
1-2 TL Vanilleextrakt
2-3 EL Puderzucker

Was wir machen:
Einfach das ganze Zeug zusammenmixen und ab in den Kühlschrank oder gleich ins Eisfach.

So!!! Datt wär erledigt. Nun zum Waffelteig:

Was wir brauchen:
125 g weiche Butter
75 g Zucker
2 TL Vanillezucker
4 Eier
1 TL Backpulver
125 g Mehl
140 ml Milch

Was wir machen:
Den Zucker, Vanillezucker und die Butter cremig schlagen.
Dann die Eier dazugeben und das Mehl mit dem Backpulver reinsieben.
Nun noch die Milch hinzugeben und alles schön verrühren.
Der Teig ist fertig und man kann die Waffelproduktion mit dem Waffeleisen starten. Hat man kein Waffeleisen, muss man eben dünne Pfannkuchen machen.

Hier noch ein paar Anregungen, um den Waffelteig noch ein wenig zu 'pimpen':
1. ein Spritzer Rum
2. kleingeschnittene Stückchen Erdbeere
3. einige Teelöffel Himbeermarmelade
4. einige Teelöffel Kakaopulver

Also, einfach ausprobieren. Mir gefiehl die Variante mit dem Rum.

Die fertigen Waffeln dann mit der Creme Chantilly und einigen Erdbeeren servieren.


Na dann viel Spaß mit den Waffeln ... vielleicht hab ich ja doch kein an der Waffel ...