Montag, 23. September 2013

Ziegenkäse und Zwetschgen Perlgraupenrisotto

Wer denkt, Pflaumen und Zwetschgen sind nur was für Kuchen, der ist hier aber falsch. Gut, es gibt noch Pflaumenmus und Pflaumenmarmelade. Aber darum geht's hier auch nicht. 
Wir wollen heute einfach mal ein paar Zwetschgen in ein herzhaftes Gericht ballern: Ziegenkäse und Zwetschgen Risotto. Na dann mal los ...



Zutaten:
Etwas Olivenöl
Ein Zwiebel, fein gehackt
60 g Bacon, Würfel oder kleine Streifen
250 g Perlgraupen
Vermouth, extra dry
1 l Rinderbrühe
6 Zwetschgen, geachtelt
100 g Ziegenkäse, in kleine Stücke geschnitten
Blätter von einem Zweig Rosmarin, kleingehackt
Ein kleines Stück Butter
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Also, erst mal das Olivenöl im Topf auf kleiner Hitze ... erhitzen und die Zwiebel rein. Dann noch Bacon dazugeben und das ganze ein wenig vor sich hin bruzeln lassen.
Schon mal sicher stellen, dass die Brühe auch heiß ist. Dann die Graupen in den Topf geben und gleich etwas Vermouth drauf. Nicht geizig sein. Den Vermouth verkochen und dann ...

... ist die Brühe dran. Kellenweise die Brühe in den Topf geben und jeweils immer umrühren. Eine Kelle voll Brühe hinzugeben und die nächste erst, wenn die vorherige von den Graupen aufgenommen wurde. Vielleicht mag es auch nötig sein, die Temperatur ein wenig hochzudrehen. Solange weitermachen bis die ganze Brühe verbraucht ist.
Dann ist es an der Zeit die Zwetschgen, den Ziegenkäse und Rosmarin zum Einsatz zu bringen. Ab damit! Rühren und ...
Das Stückchen Butter hinzugeben und das Risotto bei niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel zwei Minuten Ruhen lassen. Abschließend - falls nötig noch mit Salz und Pfeffer würzen. Durchrühren und dann gibt's was zum Essen ...




So, das war mal was herzhaftes mit Zwetschgen. Zur englischen Version geht es hier lang. Wer mag kann natürlich auch Zwetschgenmuffins machen ...




So, dann noch ab mit dem Rezept zum Küchenplausch Pflaumen-Event ...

Donnerstag, 5. September 2013

Champignon-Tomaten Bucatini mit Ruccola und Mozzarella

Nein, ich bin nicht tot! Entschuldigung! Die Zeit vergeht nur so. Jetzt haben wir schon wieder September und alles geht Richtung Winter. Watt? Quatsch! Heute ist total Sommer. Der Winter kann warten.
Aber die Zeit vergeht trotzdem. Was soll sie auch sonst tun. Wir sind ja schließlich nicht in einer Raum-Zeit-Schleife oder so nen Kram gefangen.
Die Frage ist also: Mach ich datt Beste aus meiner Zeit? 
Gut, erst mal was essen, das kann ja wohl nich schaden. Na denn ...



Pasta geht immer! Sieht doch auch ganz nett aus, oder?

Zutaten:

Ein Schuss (PENG) Olivenöl
3 Knoblauchzehen, in feine Scheiben
Einige Basilikumblätter
400 ml Dosentomaten
Ein Schuss Rotweinessig
300 g Champignons, klein geschnitten, oder so
500 g Bucatini (oder andere Pasta)
150 g Mini-Mozzarella-Bällchen (oh, datt is ja doppelt-gemoppelt)
50 g Ruccola
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Das Öl in der Pfanne erhitzen. Knoblauch reinschmeissen und los. Die Basilikumblätter auch rein, nachdem es schön nach Knoblauch riecht.
Kurz darauf die Dosentomaten reinkippen, aber bloss in Ruhe lassen und nicht zerkleinern. Da bin ich pinkelich ... äh pingelig. Vielleicht darf es aber etwas extra Flüssigkeit sein.
Das ganze zum Kochen bringen und dann ers ma 30 Minuten simmern lassen.
Dann kann man die Tomaten ruhig klein machen. Jetzt kommt der Schuss oder Spritzer Rotweinessig und die kleingenschnippelten Champignins zum Zuge. Rein damit.
Ein Blick auf die Uhr. Und? Wie spät ist es?
Ich sach ma, Zeit für Pasta. Also diese nun gemäß Packungsanweisungen kochen - aber al dente bitte schön, sonst ...
OK, ich beruhig mich wieder. Wenn die Pasta fertig ist, diese jene welche unter die Sauce heben, mischen und watt immer nötig is.
Nu servieren. Pasta mit Sauce auf Teller. Einige Ruccolablätter druff. Mozzarella nicht vergessen. Meinetwegen noch ein Spritzer Olivenöl dran und ... La vita e bella!

Samstag, 13. April 2013

Beschwipste Minzkekse

Es muss auch hin und wieder mal etwas experimentiert werden in der Küche ... solange es nicht zu irgendwelchen Verlusten kommt. Dann machen wir lieber was einfaches.
Wie wäre es denn mal mit diesen beschwipsten Mintkeksen?

Ich hab auch schon mal Kekse mit Ouzo gemacht. Nun will ich einfach mal den Ouzo mit Minzlikör ersetzen und vielleicht zusätzlich noch ein wenig dran rumschrauben.
Irgendwie errinnert mich das an damals und an Urlaub in Frankreich. Dort gab es Minzwasser und Minzeis. Einmal haben wir sogar Pfefferminztee mit Minzwasser gekocht. Also die volle Dröhnung.
Für die Kekse nun, wollen wir nicht ganz auf volle Dröhnung überergehen. Immer schön sachte. Ich erinnere mich immer noch an die Sache mit dem Rum ... nun, gut, vielleicht sind die Keks auch nix für Kinder.
Nun aber los!

Zutaten:
250 g weiche Butter
250 g Puderzucker
500 g Mehl
100 ml Minzlikör
80 g dunkle Schokolade

Zubereitung
:
Eine große Schüssel zur Hand nehmen. Dort kommt der Zucker rein ... und die Butter. Schön cremig schlagen ... oder so.



Man kann das ja alles schön per Hand machen. Da spart man Strom und hat noch ein wenig Fitness. OK, wenn man die Kekse nachher isst, muss man noch mehr Kalorien verbrennen, um wieder einen Ausgleich zu schaffen.
Genug jetzt mit dem Butter und Zucker Schlagen. Jetzt nach und nach und abwechselnd Mehl und Likör hinzufügen bis alles drin ist. Immer schön vermengen alles und dann haben wir am Ende auch einen tollen Teigklumpen.


Sieht etwas grünlich aus. Nein, das liegt nicht an der Kameraeinstellung, sondern an dem Likör. Das ist doch klar.
Da machen wir jetzt erst mal 16 Kekse draus ... und ab auf's Backblech damit.



Bei 220°C für ca. 15 Minuten backen.
Danach rausholen und die Kekse abkühlen lass. In der Zwischenzeit die Schokolade schmelzen und anschließend wie im unteren Bild auf den Keksen verteilen.


Ich hoffe, sie gefallen euch. Sie schmecken jetzt nich total minzig, aber man merkt schon etwas und sie schmecken auch toll.
Man sieht auch weiterhin einen minimalen Grünschimmer. Das ist doch was! Also, viel Spaß mit diesen beschwipsten Mintkeksen.

Samstag, 6. April 2013

Basilikum-Knoblauch-Hähnchen

'Das Leben ist eine Achterbahn!' Das hat doch mal Ronan Keating gesungen, oder? Ich kenn jetzt den Text zwar nicht weiter, aber da war irgendwas.
Nun, die Dinge sind nun mal so im Leben. Manchmal ist man oben und manchmal ist man unten, aber so lange  es immer noch weiter geht, muss es wohl in Ordnung sein, nicht wahr?
Manchmal fehlt auch einfach so die Motivation.
Dann gibt es heute mal was 'aufgewärmtes'. Nur mal so Zwischendurch ... hoffe ich ...
 

Keine große Sache. Einfach nur ein paar Dinge zusammenkippen, oder so. Na jedenfalls fast. Dann wollen wir doch mal sehen, ob ich's noch zusammenkriege.



Ein paar nette Hähnchenschenkel (vielleicht von ehemals glücklichen Hühnern - nun sind sie ja nich mehr) mit Einschnitten versehen. Da kommen dann Knoblauchscheibchen und Basilikumblätter rein. Noch etwas Olivenöl drüberkippen.


In eine Auflaufform ein Dose Tomaten füllen und ebenso den Inhalt einer Dose mit weißen Bohnen. Noch ein wenig würzen mit Salz und Pfeffer kann nicht schaden.
Ab in den Ofen damit, so in den unteren Bereich. Genau darüber auf ein Gitter kommen die Hähnchenschenkel. Die Tomaten und Bohnen werden so mit etwas extra Fett vom Hähnchen versorgt.
Hat's geschmeckt? Hm ... ja ... und satt geworden bin ich auch. Noch ein Bagutte dazu und es läuft.
Nun noch ganz schnell das ganze bei Frau K. und ihre kleine Welt beim Juli-Topfgucker verlinken und dann muss wieder los ... die Achterbahn ruft.

Samstag, 30. März 2013

Pizza Party

Ich könnte ja fast jedes Wochenende selbstgemachte Pizza essen. Gut, aber man soll es ja auch nicht übertreiben und man soll sich ja schließlich auch dauerhaft drauf freuen.
Wie dem auch sei, nun kommt es grad nur gelegen, dass es bei Luna's Philosophy ein Blog-Event zum Thema Pizza gibt. Da muss man doch einfach ...

We ♥ Pizza

Bei Pizza ist es erst mal wichtig, dass man einen vernünftigen Teig und vielleicht auch eine gute Tomatensauce hat. Dann kann man fast alles draufhauen. Letztlich habe ich mal Bacon und Ei ausprobiert oder auch grüne Chilies und Hähnchenfleisch.
Doch jetzt erst mal zum Teig ...

Zutaten (mehr als eine Person sinnvollerweise essen sollte):
300 g Mehl Type 550

200 g Hartweizengrieß
Prise Salz
300 ml lauwarmes Wasser
7 g Trockenhefe (ein Beutel)
5 EL Olivenöl
1 EL Honig

Zubereitung:
Das Mehl, der Hartweizengrieß und die Prise Salz kommen in eine große Schüssel. Alle anderen Zutaten kommen in einen entsprechend großen Messbecher, oder eine andere Schüssel. Nun etwa 10 Minuten die Hefe schon mal vorarbeiten lassen.
Dann das Wasser zum Mehl geben und mit einer Gabel verühren bis es nicht mehr geht. Die Hände mit Mehl einreiben und aus dem ganzen in der Schüssel eine schöne Teigkugel machen.

Jetzt sollte man sich vielleicht die Hände waschen ... da kann man gleichzeitig auch schon mal ein sauberes Geschirrtuch stark anfeuchten. Das nasse Geschirrtuch über die Teigschüssel legen und den Teig für mindestens eine Stunde gehen lassen.

Das gibt uns genug Zeit, die Tomatensauce vorzubereiten ...

Zutaten:
Ein Schuss Olivenöl
3 Knoblauchzehen, in Scheiben
Einige Basilikumblätter
400 g Schältomaten aus der Dose
200 ml Wasser
Salz und Pfeffer
Ein Schuss Rotweinessig

Zubereitung: 
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und dann den Knoblauch dazugeben.
Wenn es schön nach Knoblauch riecht, den Basilikum dazuwerfen. Einen Moment verharren ...
Jetzt die Tomaten und das Wasser dazugießen. Die Tomnaten ganz lassen, sonst stimmt der Geschmack nachher nicht. Zum Kochen bringen und dann die Hitze wieder runter drehen und für 30 Minuten köcheln lassen. Dann können die Tomaten zerkleinert werden, oder man haut nachher alles kurz nochmal in den Mixer. Aber wenn man Stückchen drin mag, kann man auch ruhig die Tomaten mit dem Holzlöffel klein machen.
Noch 15 weiter Minuten köcheln lassen und dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls man kein Basilikum zur Hand hatte, kann man auch noch mit getrocknetem Oregano würzen (falls man den eher zur Hand hat). 

Am Schluß dann, nachdem die Hitze ganz abgeschaltet wurde, noch den Rotweinessig dazu und fertig is die Sache!

Nun noch kurz eine Sache zum Backen der Pizza. Bei mir funktioniert folgendes am Besten:
Backofen auf 250 °C aufgeheizt. Pizza auf einem flachen Backblech auf der untersten Schiene für 16 Minuten.

Aus dem oben erwähnten Teig bekomme ich zwei schöne Pizzen. Als letztes habe ich da folgende Beläge ausprobiert:

Leberkäse und Zwiebeln. Den Leberkäse in Streifen schneiden und die Zwiebel in Ringe. Gut, das war jetzt nicht total der Hit, aber geschmeckt hat es trotzdem.



Chorizo und Chili. Wenn man's etwas schärfer mag. Das hat mir ganz gut geschmeckt.



Hier noch ein paar Sachen, die ich sonst so mal ausprobiert habe ...


Pizza Mexikana


Pizza mit Hähnchen, Serranoschinken und grünen Chilies


Bohnen und Hack (Chili) Calzone


Bacon und Ei Pizza


Wir könnten jetzt noch stundenlang so weiter machen, aber man soll ja aufhören, wenn's am schönsten ist.

Samstag, 23. März 2013

Apple Crumble mit Schuss

Was macht man schönes, wenn man jede Menge Äpfel übrig hat und außerdem gerne mal was als Nachspeise hat? Man könnte Apple Crumble machen.
Das ist bei mir normalerweise nich so kompliziert, eher schon eine Standardprozedur. Doch heute wollen wir die Sache mal ein wenig frisieren: Apple Crumble mit Schuss. Na ja, vielleicht untertreibe ich da auch ein bisschen. Nun gut, wir wollen sehen ...


Wie sich ganz schnell herausstellt, ist diese Nachseise - so in der Form - nicht für Kinder geeignet.

Zutaten:
5 Äpfel
100 g Sultaninen
200 ml brauner Rum
3 EL Fruchtzucker
70 g Zucker
90 g Mehl
100 g Butter

Na dann man los:
Ich hab mir mal so gedacht, die Sultaninen etwas in dem Rum ziehen zu lassen ... hm ... so für eine halbe Stunde. Auf der Flasche stand: 54%vol.


Gut, das sieht jetzt nicht so Klasse aus, aber es duftete ganz schön nach Rum. 

Dann hab ich schon mal die Streusel zubereitet. Das Mehl und den Zucker zusammengeben und dann die Butter in die Masse reiben, so dass schöne Streusel entstehen.
Zu den Äpfeln! Es erklärt sich von selbst, dass diese vorher geschält und entkernt werden.
Die Äpfel werden dann in kleinere Stücke geschnitten und kommen in eine feuerfeste Form. Den Fruchtzucker dann über die Äpfel streuen.


Die Sultaninen sind fertig. Was nun? Man könnte jetzt einfach die Sultaninen unter die Äpfel mischen. Was ist mit dem Rum? Vielleicht habt ihr eine bessere Idee, aber ich hab ihn einfach über die Äpfel gegossen.

Darauf dann jetzt die Streusel und bei 180 °C für 40 Minuten in den Backofen.


Wenn der Apple Crumble aus dem Ofen kommt, kann's losgehen mit dem Nachtisch. Ist da vielleicht ein sehr starkes Rumaroma? Das könnte doch genau das richtige sein für dieses eisige Wetter. 

 

Wie die Sache aussieht, ist das Rumaroma sehr intensiv. Also empfehle ich, nicht so starken Rum zu nehmen und auch nicht so viel mit zu den Äpfeln zu gießen. Aber so wie die Sache jetzt aussieht ... nach dem Essen kein Auto mehr fahren.

Samstag, 16. März 2013

Escalope de porc aux champignons

Nun, der Titel heute hört sich ja ein wenig ... äh ... französisch an. Gut, man hätte jetzt auch sagen können, Schweineschnitzel mit Pilzen, aber ... warum nicht mal anders. Immerhin habe ich mich hier ein wenig an einem Rezept aus Mastering the Art of French Cooking von Julia Child, Louisette Bertholle und Simone Beck orientiert. Vielleicht ist ja dem einem oder anderen der Film Julie & Julia ein Begriff. Wie auch immer ...


Also, so bin ich in etwas vorgegangen:
  1. Die Schweineschnitzel werden für mindestens zwei Stunden mariniert und wenn man sie lieber in den Kühlschrank stellen will, dann 4 Stunden. Die Marinade enthält folgendes: Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Petersilie, Thymian, ein Lorbeerblatt und eine gepresste Knoblauchzehe.
  2. Die Pilze werden einige Minuten in Butter sautiert, so dass sie etwas Farbe bekommen.


  3. Nun ein wenig mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Die Pilze aus der Pfannenehmen und in eine separate Schüssel geben.
  5. Jetzt geht es an die Schweineschnitzel. Diese in Butter in einer anderen Pfanne von beiden Seiten anbraten bzw. durchbraten.
  6. Während die Schnitzel so vor sich hinbrutzeln, widmen wir uns zur gleichen Zeit dem Schritt 7.
  7. Wir brauchen wieder die Pfanne, in der die Pilze waren. Dort gießen wir ordentlich Weißwein rein. Es muss ja keine ganze Flasche sein, aber auch nicht nur ein paar  Spritzer.
  8. So ca. 125 ml Creme Double mit einem TL Maisstärke verrühren und dann in die Pfanne zum Weißwein geben.
  9. Warum haben wir die Pilze aus der Pfanne genommen? Hm ... auf jeden Fall kommen sie in diesem Moment wieder zurück in die Pfanne zur Sauce.
  10. Kurz darauf dürfte alles fertig sein und es kann ans servieren gehen. Was man dazu mag, kann man sich ja noch überlegen. Vielleicht einen schönen Salat oder ... was ihr wollt.
Wie auch immer, es gibt Schweineschnitzel mit einer schön cremigen Weißwein-Pilzsauce. Also, mir hat's wunderbar geschmeckt.

Samstag, 9. März 2013

Marzipan Apfelkuchen

Ein alter Bekannter von mir sagte einmal: "Nach dem Essen sollst du ruhn oder Kuchen essen tun!" Da ist es nur allzu natürlich, dass es jetzt mal wieder Kuchen gibt, obwohl wir ja erst letzte Woche einen im Programm hatten. Aber, warum nicht!
Dieser Winter war gut ... für meinen Vorrat an Äpfeln. Ich habe aus verschiedenen Richtungen ordentlich Äpfel bekommen. Da bietet sich ein Apfelkuchen ja nahezu an ...



Ein paar andere nette Sachen kommen natürlich auch noch rein ...

Zutaten:

450 g Äpfel, geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten (ich will nicht wagen, sie Würfel zu nennen ... das schafft keiner)
Saft einer Zitrone 
250 g Mehl
2 TL Backpulver
250 g Butter (ich war halt zu faul und hab einfach eine ganze Packung genommen)  
150 g braunen Zucker  
50 g gemahlene Mandeln  
100 g Marzipan  
2 Eier
Etwas extra Zucker mit Zimt vermischt
 

Zubereitung:
Nun, was machen wir. Ich könnt ja jetzt einfach sagen, schmeißt alle Zutaten zusammen und mixt alles gut durch und wir wären soweit, aber ... 

Die Apfelstücke mit dem Zitronensaft vermengen und zur Seite stellen.
Das Mehl und das Backpulver in einer Schüssel sieben. Nun die Butter ins mehl reiben, so dass eine krümelige Masse entsteht.
Den Zucker, die Mandeln und das Marzipan hinzufügen. Die Eier auch in die Schüssel hauen ohne sich Gedanken zu machen über Trennung und Eischnee und dergleichen Dinge.
Jetzt alles gut durchkneten und mixen. Ich nehm ganz gern meine Hände dazu.

Der Teig wandert anschließend in einer runde ca. 24 cm Kuchenform, die vorher eingefettet worden sein sollte. Ab bei 180 °C in den Backofen für 5 Minuten. 
 


Wenn der Kuchen schön braun geworden ist, rausnehmen und ein wenig abkühlen lassen. Noch mit Zimtzucker bestreuen und feddig.
Ach so, nur noch zum Abschluss, ich werde meinen Blog nicht in 'Back doch ma!' umbenennen.

Samstag, 2. März 2013

Crash! Boom! Kuchen!

Um das einfach mal vorweg zu nehmen, soll das hier kein 'Cos every time I seem to fall in love - Crash! Boom! Bang! I find the heart but then I hit the wall - Crash! Boom! Bang!' Post werden. Auch kein 'Hello, you fool, i love you, C'mon join the joyride'. Aber hoffentlich bringt es trotzdem ein wenig Freude.
 


Hierum geht es also: Kuchen! Doch, wer hier schon mal öfters vorbeigeschaut hat, weiß es ist nicht alles immer so einfach.

Die Vergangenheit ist fest verankert im Strom der Zeit und kann nicht geändert werden, es sei denn, man hat einen fliegenden Delorean, den hier mit an hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit grenzenden ... Wahrscheinlichkeit ... keiner hat. Es ist nun schon wieder eine Zeit lang her, dass ich nah an einem dran war.
Wie auch immer, die Vergangenheit ist irgendwo dahinter. Nun, hin und wieder schaut sie mal vorne vorbei und erinnert an diverse Dinge. Manchmal sind es schöne Erinnerungen, manchmal kriegt man dadurch gute Idee, oder man wird gewarnt, nicht schon wieder in eine blöde Situation rein zu geraten oder ... was auch immer ... man backt einfach einen Kuchen?
Na ja! Sprechen wir ein wenig über 'Crash!'. Ich hoffe jetzt mal nicht - obwohl, wer weiss - das mein Unfall damals nach der Schule als ich von einem Auto getroffen wurde und ... äh ... durch die Luft geschleudert wurde irgendwelche bleibenden Schäden hinterlassen haben. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass in dem Fall bei dem ich auf dem Fahrrad von einem Auto angefahren wurde, nur das Fahrrad Schaden erlitten hat.

Ich denke jedoch, dass der größte Effekt ein Autounfall hatte, wo ich nun jetzt gar keinen Einfluss hatte. Ich war nur Beifahrer. Der LKW hat uns dann einfach eine volle Breitseite gegeben. Das Auto war für die Schrottpresse und wir haben einige Tage im Krankenhaus verbracht. Auf der Intensivstation war es nicht so lustig. Immerhin waren da Leute, die viel schlimmer dran waren als ich ...
Nun, manchmal kommen die Erinnerungen wieder hoch und mein Leben zieht an mir vorbei, wenn ich mit dem Auto an dieser Stelle vorbeikomme.
Wenn ich jetzt noch weitererzähle von all den anderen Unfällen, kommen wir gar nicht mehr zum Backen. Irgendwie bin ich gefährdet. Das Unglück findet mich immer!
OK, aber so weit wollte ich hier eigentlich gar nicht gehen ...
Ich wollte mich eher auf 'Boom!' und 'Kuchen!' konzentrieren. Also, noch ein wenig Geduld, während wir uns mit 'Boom!' beschäftigen.
Vielleicht hilft ja ein weiteres Foto von dem Kuchen.



Hat das geholfen? Gut, also weiter! 

Als Kind - irgendwo zwischen den ersten beiden und dem dritten erwähnten Unfall - hatte ich einen Chemiebaukasten. Na, man kann schöne Experimente machen und was lernen. Ich hätte einer Karriere als Chemiker entgehen gehen können. Doch wieder einmal sollte es anders kommen.
Was soll's! Mit so einem Chemiebaukasten kann man zum Beispiel Kristalle züchten mit Kupfersulfat oder anderen ... Zutaten oder man kann ...
... Dinge in Brand setzen, Schießpulver zusammenrühren und ... OK, ich verrate hier keine Rezepte ... wenigstens nicht solche.
Jetzt sind wir schon beinahe beim Kuchen angelangt. Einmal habe ich nahezu alle Chemikalien aus dem Kasten zusammengemixt und es kam eine eklige schleimige braune Masse raus. Das war nicht so toll.
'Bang!' Wir haben es geschafft! Oh, nein. Jetzt hab ich's total vermaselt. Da schreib ich hier was von einer ekligen schleimigen braunen Masse und als nächstes gibt es Schokoladenkuchen! Toll! Vollidiot!

Zutaten:
100 g Zucker
150 g Sour Cream (musste weg)
1 TL Vanilleextrakt
100 g Mehl
200 g gemahlene Mandeln
50 ml Milch
6 Eiweiß 

Prise Salz
200 g Schokolade (die Hälfte von meiner Schokolade war mit Daim-Stückchen)

Zubereitung:
Zuerst einmal die Sour Cream, den Zucker und das Vanilleextrakt vermengen. Dann kommt das Mehl, sowie die gemahlenen Mandeln hinzu.
Damit das ganze nicht zu trocken wird, gibt's noch ein wenig Milch dazu.

Weiter geht es mit dem Eiweiß. Mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen. Diesen dann unter den Teig heben.



Ab damit in die eingefettete runde Kuchenform und bei 180°C für 40 Minuten backen. 

Nach dem Backen erst noch ein wenig abkühlen lassen.
Währenddessen schon mal die Schokolade schmelzen. Geschafft!
Die ganze Schokolade einfach über den Kuchen gießen und wieder abkühlen lassen.



Also ... vorsicht im Straßenverkehr und mit Chemiebaukästen und ... lasst es euch schmecken!

Samstag, 23. Februar 2013

Der Aufstieg der Eier - Käse Soufflé mit Tomaten

"El queso está vijeo y podrido!" Ich hoffe, das trifft nicht auf den Käse in eurem Kühlschrank zu. Bei mir ist es jedenfalls nicht der Fall. Ich weiß nicht genau warum, aber irgendwie kommt mir dieser Satz immer wieder ins Gedächtnis zurück. Das Zitat kommt irgendwie aus einem Film. Dort gibt es eine Szene in der Highschool während des Spanischunterrichts. Kennt wer vielleicht den Film?
Wenn es um Käse geht und der nur der gutartigen Schimmel hat, dann bin ich immer dabei. Ziegenkäse kommt bei mir auch immer sehr gut an.
Aber nun zur Sache. Beim Blättern durch eine der letzten Ausgaben des Jamie Oliver Magazins bin ich an ein französische Gerichte für eine Person geraten. Das passt doch endlich mal! 
 


Ich habe mich für das Soufflé entschieden - natürlich mit Käse! Ich wollte sowie schon lange mal ein Soufflé ausprobieren. Bis hierhin bin ich bisher noch nicht dazu gekommen ... warum auch immer.

Das sollte jetzt nun nicht so schwer sein. Schnell gemacht!
Erst mal das Förmchen vorbereiten und mit Butter eincremen und mit Mehl bestäuben.
Dann schnell eine Bechamelsauce erstellen. Butter schmelzen und dann Mehl einrühren. Es sollte schön glatt gerührt werden bevor 75 ml Milch dazukommt ... Stück für Stück für Stück ... bis alles drin ist.

In 2-3 Minuten andicken und das rühren dabei nicht vernachlässigen.
Nun noch 35 g Käse, Muskat, Salz und Pfeffer dazu. Ein wenig abkühlen lassem.
Dann ein Ei trennen. Das Eigelb kommt zur Sauce und das Eiweiß wird wie verrückt geschlagen. Das erschlagen Eiweiß dann unter die Sauce heben.
Damit wird dann das zuvor erwähnte Förmchen befüllt.
Zusammen mit einigen Tomaten (siehe Foto) wandert das Soufflé für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen bis das Soufflé schön gebräunt ist.
Ich hätte mich vielleicht noch mehr gefreut, wenn das Ei noch ein wenig mehr gewachsen wäre. So sah es dann nicht ganz so aus wie im Jamie Oliver Magazin, aber immerhin hat es sehr gut geschmeckt.
Nun, wo ich weiß, wie man ein Soufflé zubereiten kann - wirklich? - werde ich es bestimmt wieder tun. Welche Erfahrungen habt ihr mit Soufflés?

Samstag, 16. Februar 2013

Sonne, wo bist du? Tequila Sunrise Tiramisu

'The sun always shines on TV' - laut einem Liedtext von A-ha. Doch, ich denke, das bringt mir jetzt auch nicht viel, wenn ich den Fernseher anschalte.Wie auch immer, so werde ich die Sonne heute nicht zu sehen bekommen. Allerdings ist der Frühling schon auf dem Weg. Ich habe schon erste Beweise gesehen, aber wann er denn nun final ankommt ... wir werden sehen.
Ich habe jedoch einem Plan - ja, ausnahmsweise mal! 
Die Sonne mag nicht immer für mich scheinen - tatsächlich, sowie auch metaphorisch - aber man kann ja auch in der Küche so einiges anstellen ... zum Beispiel einen Cocktail in Form eines Desserts: Tequila Sunrise ... as tiramisu.
Da haben wir schon mal ein wenig Sonne ...



Zutaten:
6 Löffelbiscuits
100-200 ml Orangensaft
4 cl Tequila
6 cl Grenadinensirup
200 g Mascarpone
1 TL Zucker
1 Granatapfel

... und los geht's:
Die Löffelbiscuits kommen in eine entsprechende Schüssel.



Ca. 100 ml Orangensaft drübergießen und die Löffelbiscuits aufweichen. Sollten sie noch durstig sein, kann man ja noch nachgießen. Andererseits gibt's für die Löffelbiscuits auch noch 2 cl Tequila und 2 cl Grenadinensirup zu trinken. 

In einen separaten Schüssel Mascarpone, 2 cl Tequila, den Zucker und nochmals 2 cl Grenadinensirup verrühren. Dann noch ausreichend Orangensaft hinzufügen, dass die Creme schön geschmeidig wird, aber nicht zu flüssig.
Nun wird die Creme über den Löffelbiscuits verteilt. Zum Schluß noch weitere 2 cl Grenadinensirup oben drauf geben und mit Granatapfelstückchen garnieren.



So, erst mal ab in den Kühlschrank damit und sich später schmecken lassen. Was ist denn euer Lieblingscocktail? Und was werdet ihr machen, wenn die Sonne endlich zurückgekehrt ist?

Samstag, 9. Februar 2013

Schoko-Überraschung mit Vanille-Mascarpone Haube

Wer mag keine Überraschungen? Gut, ich mag keine bösen Überraschungen, aber sont ...
Vielleicht bekommt man ja was nettes geschenkt. Oder die Ehefrau bekommt von ihrem Mann Blumen - und das sogar ohne, dass sie subtile Hinweise gegeben hat. Oder man trifft zufällig jemanden irgendwo, den man schon ewig nicht mehr gesehen hat. Und so weiter ...
Nun möchten wir aber über eine Überraschung im Zusammenhang mit einem Kuchen sprechen. Ich hab da einige Proben von Sugar and Crumbs erhalten. Die haben da echt ein paar tolle Sachen für Bäcker.


Mit einem Teil der Proben habe ich diesen Kuchen zusammengerührt ... äh ... gebacken: Schoko-Überraschung mit Vanille-Mascarpone Haube. Hier sind nochmal kurz die Proben: 


Na dann aber jetzt mal los ...

Zutaten:

Süßer Mürbeteig:
125 g Butter
100 g Vanille Puderzucker
Eine Prise Salz
250 g Mehl
2 Eigelb
2 EL kalte Milch

Schockofüllung (die Überraschung):
100 g Zartbitterschokolade
50 g Butter
50 g Zucker (optional)
4 EL Kakaopulver mit Orangearoma
50 g Mehl
2 Eier
2 Eiweiß (ich wollte die vom Teig einfach nicht aufbewahren)

Vanille-Mascarpone Haube:
250 g Mascarpone
250 g Quark
4 EL Vanille Puderzucker

Schokoflocken als Deko


Zubereitung:

Der Mürbeteig ist Standard. Ich hab das Rezept aus dem Buch Kochen mit Jamie Oliver und hab dann den normalen Puderzucker durch Vanille Puderzucker ersetzt.
Schon beim zusammenbauen des Teigs kann man das Vanillearoma genießen.
Zuerst die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Prise Salz dazu.
Dann kommen die Eigelbe hinzu und das ganze wird zu einer krümeligen Masse verarbeitet.
Zum Schluß noch die Milch dazu und vorsichtig das ganze zu einem schönen Teigklumpen zusmmenpappen.
Diesen Teigklumpen in Folie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Eine runde Kuchenform leicht einfetten. Den Teig in die Form pressen und einen 1 cm hohen Rand an den Wänden hochziehen. Nun die Form mit Teig für eine Stunde ins Eisfach legen.

Nun den Teig bei 180 °C für 12 Minuten vorbacken.

Währenddessen die Schokofüllung herstellen. In einer Schüssel über heißem Wasser die Schokolade schmelzen. Dann die Butter, den Zucker und das Kakaopulver dazugeben. Wenn man dann eine gleichmäßige Schokomasse hat, die Schüssel von der Hitze wegnehmen.
Nicht vergessen das Mehl und die Eier auch noch schön fein säuberlich einzuarbeiten.
Die 12 Minuten sollten auf jeden Fall um sein. Also, Kuchen raus, Schokomasse drauf und wieder in den Backofen. Diesmal 35 Minuten, aber wieder bei 180 °C. Während des Backens das Orangenaroma genießen.
Nun noch Mascarpone, Quark und den Vanille Puderzucker verühren. Hm, das könnte man auch gut so als Dessert verköstigen. Lecker!
Wenn der Kuchen dann fertig gebacken und abgekühlt ist, kann man die Mascarpone Masse drauf geben. Zum Abschluß dann noch mit den Schokoflocken garnieren und fertig.


Und? Hat es geschmeckt? Es gibt nur eine Möglichkeit, das herauszufinden. Also mir und meinen Gästen hat es geschmeckt. Und sonst müsst ihr selber schauen.


So weit dann also zu der Überraschung - der Schokokern. So, nun könnt ihr mich noch überraschen, indem ihr ein paar Kommentare hier lasst ...

Samstag, 2. Februar 2013

Anti-Kaninchen Salat mit Honig-Senf Dressing

"Na, wieder dem Kaninchen das Futter wegessen?!"
Habt ihr diesen Kommentar auch schon mal gehört, als ihr genüsslich einen Salat gegessen habt?
Ich kann hin und wieder dergleichen Äußerungen vernehmen.
Nun, was kann man dazu sagen? Vieles!
Mein Kaninchen freut sich schon über frischen grünen Salat. Für Möhren kann es sich auch begeistern. Sogar bei Kräutern ist sie hin und weg. Erst gestern hat es sich über einige Stengel Thai-Basilikum, für den ich auf die schnelle keine Verwendung mehr hatte, hergemacht.
Also doch! Stimmt es also, dem Kaninchen das Futter wegessen.
Nicht ganz. Ein guter Salat ist wirklich mehr als ein wenig 'Grünzeug'.


Ein aufmerksamer Blick über dieses Bild verrät einige Sachen über die sich selbst mein Kaninchen nicht mehr freuen würde. 



Das eine oder andere würde mein Hund zwar auch noch nehmen, aber dann hört es mit dem Wegessen aber ganz konkret auf.
Also Käse mag mein Kaninchen absolut nicht. Den nimmt allerdings der Hund total gerne. Jedoch könnte ich den wiederrum mit dem grünen Salat durchs ganze Haus jagen und noch viel weiter.
Tomaten und Walnüssee essen weder das Kaninchen noch der Hund. Von dem Dressing wollen wir dann erst gar nicht mehr reden.
Reden wir leiber ein wenig konkreter über den Salat, den Anti-Kaninchen Salat. Denn so wird das Kaninchen ihn absolut nicht mehr essen, aber ich hoffe ihr habt wenigstens Freude daran.

Zutaten (in den Mengen je nach Geschmack):
Ruccola
Cocktail-Tomaten, geviertelt
Physalis, halbiert
Gorgonzola, in große Würfel
Walnüsse ... natürlich ohne Schale und ein weing zerkleinert

Honig-Senf Dressing:
Balsamico-Essig oder Zitronensaft
3 x soviel Olivenöl
1 TL Senf
1 TL Honig
Salz und Pfeffer (abschmecken)

Zubereitung:
Die Zutaten für das Dressing in einem Dressing-Shaker (altes, leeres und sauberes Marmeladenglas) geben und kräftig durchschütteln.
Den Ruccola, die Tomaten, die Physalis und die Walnusskerne in eine Salatschüssel geben, mit dem Dressing übergießen und gut durchmengen.
Gorgonzola gebe ich gerne zum Schluss dazu, damit er mir nicht noch zerbröselt. Denn ich mag gern schön große Stücke drin, damit man den vollen Geschmack des Käses bekommt.

Lasst uns also noch ein wenig über Geschmack sprechen, da wir ja nun geklärt haben, das Salat nicht nur was feines für Kaninchen ist. Ich hab mal ein Video von Jamie Oliver gesehen, da spricht er auch ausführlich über Salat und was einen guten ausmacht. 
Eine gute Mischung aus festen und weichen Zutaten, Süßem, Saurem, Bitteren und so weiter. Die Kombination macht es. So hab ich mir gedacht, wenn manch einer schon Obst rein macht in den Salat, warum nicht auch mal Physalis ...

Nun gibt es noch einen weiteren Aspekt für einen vernünftigen Salat, und das ist ein gutes Öl.
Da hatte ich doch gerade Glück, das mir ein gutes Olivenöl von Meineöle zum Testen zur Verfügung gestellt wurde.

Olivenöl

Mit der Post kam ein Paket mit einer 250 ml Flasche Bio-zertifiziertes Olivenöl, extra vergine. Gut, der Karton hätte minimal kleiner sein können, aber das ist nun völlig irrelevant.
Laut der Produktinformation entfaltet das milde Olivenöl "sein mediterranes, fruchtiges Aroma vor allem zu Blattsalat und gegartem Gemüse." Das passt ja wunderbar. Oh, vielleicht hätte ich den Salat doch lieber "Fruchtiger Mediterraner Salat mit Honig Senf Dressing" nennen sollen. Egal!
Na jedenfalls hab ich noch ein paar extra Tropfen dieses leckeren Olivenöls noch obendrauf gegeben, obwohl man da schon ein wenig aufpassen muss mit seinem Öl, wenn man keinen Spezialausgießer zum ganz feinen Dosieren dran hat.
Olivenöl gehört ja auch zu den guten Fetten, die noch mit Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren aufwarten. Auf der Ölflasche von Meineöle stand alles nochmal im Detail drauf.
Noch etwas zum Ursprung und der Herstellung des Olivenöls. Es "wird direkt aus erntefrischen Oliven auschließlich mit mechanischen Verfahren in einer Ölmühle auf der griechischen Mittelmeerinsel Kreta gewonnen." ... oh, da wär ich jetzt auch gern.
Der Salat war auf jeden Fall köstlich. Darüberhinaus hab ich das Öl auch noch anders eingesetzt, zum Beispiel beim Kochen von gefüllten Artichoken - dann zum Servieren noch ein wenig Öl drüber. Gut, das klingt jetzt vielleich ein wenig wie bei Jamie Oliver, der ja recht häufig immer noch etwas "extra vergin olive oil" drüber gibt, aber das macht oftmals wirklich noch was auf. Wo wir da gerade schon mal drüber sprechen, ich kann mir dieses Olivenöl auch sehr gut auf Vanilleeis vorstellen. Na einfach mal ausprobieren, dann wisst ihr wovon ich rede.
Zu Bruschetta funktioniert das mit dem Olivenöl auch wunderbar. Ich hab das gestern grad nochmal eben ausprobiert mit diesem Olivenöl. Ich war auch schon zufrieden mit dem getoasten und mit Knoblauch Olivenöl eingeriebenen Brot.
Fakt ist auf jeden Fall, Olivenöl braucht man immer und nun hab ich auch noch wieder ein qualitativ hochwertiges zur Verfügung.
Doch nun genug zu diesem Olivenöl. Ich hab da bei Meineöle noch ein anderes interessantes Öl gesehen ...

Mit dem Gutscheincode MEINEÖLE13 gibt es sogar 15 % bei Meineöle bis zum 31.03.2013.

Wie schon erwähnt, wurde mir das Öl von Meineöle zur Verfügung gestellt, jedoch habe ich hier meine eigene Meinung aufgeschrieben.

Bevor ich mich für heute gänzlich verabschiede, noch eine Frage. Was sind denn so eure Lieblingskombinationen, wenn es um Salat geht?

Samstag, 26. Januar 2013

La Soupe Aux Choux - Kräuter-Kohlsuppe

Der Weltraum, unendliche Weiten ... Schnitt ... aufhören damit! Das führt doch nirgends hin.
Wie wär es denn man mit außerirdischen Besuchern - vielleicht zum Abendessen? Nein, ich mein nicht, dass die Außerirdischen euch zum Abendessen haben sollen. Umgekehrt natürlich auch nicht.
Oder gehen wir die Sache mal anders an. Verbindet ihr irgendein Gericht mit irgendeinem Film oder einer Fernsehserie? Oder auch umgekehrt. Habt ihr schon mal versucht, etwas nachzukochen, dass ihr in einem Film gesehen habt?
Das bringt uns jetzt zurück zu unseren Außerirdischen Freunden und führt uns zudem auch noch nach Frankreich.
So, wo wir es denn nun endlich soweit geschafft haben ... der französische Schauspieler Louis de Funès ist bekannt? Wenn nicht, dann ...
Einer seiner Filme trug den Titel La Soupe Aux Choux oder im Deutschen besser bekannt als Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe. Vielleicht macht es ja jetzt Klick. Es geht in dem Film also darum, dass der Hauptdarsteller von Außerirdischen Besuch bekommt wegen seiner Kohlsuppe. Außerdem gibt es in dem Film noch einige Szenen mit ... gut, ich hoffe, dass uns das jetzt nicht passiert. Konzentrieren wir uns also auf die Suppe ...
 


Es geht hier nicht darum, um irgendwie außerirdische Besucher anzulocken, sondern eben einfach um so eine Suppe ... und um ein wenig Kohl.

Es handelt sich hier nicht um Fast Food, denn wir werden für das ganze ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.



Nachdem der Kohl erst mal geschlachtet ist, kann es losgehen mit unserer Kräuter-Kohlsuppe. 


Zutaten:
Ein großer Stück Butter
Eine Zwiebel, in Ringe geschnitten
Einen kleinen Weißkohl, grob in Stücke gehauen ... äh, geschnitten
Eine große Möhre, in würfelartige Stücke geschnitten
1,5 l Wasser
Ein Bund Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian, Lavendel)
600 g Kartoffeln, geschält und in Würfel

4 Knoblauchzehen, gehackt 
Fleur de sel (oder auch Meersalz)
Pfeffer

Zubereitung:
Zunächst einmal die Butter in einen großen Topf auf kleiner Stufe schmelzen. Als erstes kommt dann die Zwiebel in den Topf. Für 10 Minuten werden die Zwiebelringe alleine gedünstet.

Dann folgt der Kohl und die Möhre. Das ganze dünstet erst mal 10 Minuten weiter vor sich hin.
Nun kann man mit einem Wasserkocher schon mal das Wasser erhitzen. Das heiße Wasser kommt dann in den Topf und der Kohl sollte dann damit bedeckt sein. Falls nicht, ist irgendwo irgendwas schief gelaufen.



Das Bouquet mit den Kräutern landet dann auch noch im Topf. Ja, man könnte es  vielleicht auch ein Bouquet Garni nennen.

Den Deckel auf den Topf setzen und das ganze zum Kochen bringen und anschließend die Temperatur wieder runterstellen und den Topfinhakt für eine Stunde simmern lassen.
Nun noch die Kartoffeln und den Knoblauch hinzufügen. Nicht vergessen, die Suppe noch mit dem Salz und Pfeffer abzuschmecken.
Schon fast sind wir fertig, aber eben nur fast. Noch einmal lassen wir die Suppe 30 Minuten köcheln.



Wenn die Suppe dann schließlich fertig ist, kann es mit dem Essen losgehen. Vielleicht noch einen Pastis vorweg? Ein Baguette dazu? Das hört sich doch alles vernünftig an.

Vielleicht sogar nach der Suppe noch ein wenig Käse? Mal sehn!
So, zum Schluß nochmal eine Frage: Bei welchem Film kommt euch welches Essen in den Sinn?