Samstag, 27. Oktober 2012

Gesunde Ernährung, oder was?

Um das mal gleich vorweg zu nehmen, 100% is nich drin. 
Ich will hier auch gar nicht gross rumdiskutieren, was gesunde Ernährung eigentlich ist. Auch sag ich nicht, kauft jetzt alle Bio oder esst nur vegetarisch und so weiter und so weiter.
Fakt ist jedoch, wenn man nicht darauf achtet, was man so zu sich nimmt, dann wird sich das früher oder später negativ auswirken. Dem Körper fehlt was oder er hat von manchen Dingen zu viel. Vielleicht sammelt sich Hüftgold an und das resultiert wieder in anderen Schwierigkeiten.
Wenn man also eine ausgeglichene - das ist mein Stichwort - Ernährung hat, geht es einem besser. Das ist es ja, was ich immer sage, also, Koch doch ma!
Da hat man schon was gewonnen. Hat man ein paar tolle Rezepte zur Hand, ist das auch nicht verkehrt. Jedenfalls gibt es auf diesem Sektor eine große Auswahl



Das habe ich die Tage mal ausprobiert: 'Taschentuch-Lasagne mit Pesto'. Dafür musste ich meinen Mörser ein wenig bemühen. Das kann schon anstrengen. Na ja, Bewegung schadet ja nicht.
Wie auch immer, hilfreich wären zu der Ernährung auch noch gewisse Informationen zu Nährwerten und dergleichen Dingen. Sollte man beabsichtigen, auf sein Gewicht zu achten bzw. will man was davon loswerden, interessiert man sich bestimmt auch für Details zu wie viel von was man so konsumieren könnte.
Nun achte ich da mit meinen ca. 0,08 t Gewicht nicht so unbedingt drauf. Bei etwas über 0,09 t war das für mich schon interessanter. Allerdings bin ich nicht wirklich so ein Fan von Diät.
Doch gab es da so ein Angebot von meiner Krankenkasse - einen Ernährungscoach - da hab ich mich mal einige Zeit lang drin vertieft. Das war schon ganz nützlich.
Mittlerweile sind wieder viele Monde ins Land gegangen und ich hab noch so die grobe Richtung im Kopf. 
Vor einigen Wochen wurde ich dann auf eine Seite im Internet aufmerksam gemacht: Yazio.de
Dies ist ein Ernährungsportal mit einer Unmenge an Informationen und Funktionen.
Was mir da besonders gefällt ist das Ernährungstagebuch. Ich habe mich hier zwar nicht angemeldet, aber ich hab's mir mal durchgelesen. Man kann hier sozusagen seine Essgewohnheiten verwalten oder dokumentieren und sich Ziele setzen, was die Gewichtsreduktion betrifft. Das erinnert mich sehr stark an den Ernährungscoach meiner Krankenkasse, den man selbstverständlich nur nutzen könnte, wenn man auch bei dieser Krankenkasse wäre. Yazio.de jedoch kann nutzen wer will.
Ich finde, es ist nie verkehrt mal einen Überblick darüber zu haben, wieviel Kalorien bzw. Fett das Essen einer bestimmten Speise mit sich bringt. Das versuch ich immer so im Hinterkopf zu behalten, wird nur manchmal schwierig, wenn mal mehr Schokolade notwendig ist.
Bei Yazio.de gibt es auch ein umfangreiches Ernährungslexikon mit Informationen zu allem möglichen rund um die Ernährung, Diäten, Allergien, Nährstoffen, Mineralstoffen, Vitaminen und auch Zusatzstoffen. 
Also, wenn man mal wissen will, wozu man Magnesium braucht und wie man es über die Ernährung in sich aufnimmt, dann schaut man einfach nach.
Es gibt also jede Menge zu finden. Wer mag, kann es sich ja mal anschauen. Man muss ja nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wo man was findet.
Ach so, Rezepte gibt es bei Yazio.de auch, und dann noch ein Sportlexikon. Vielleicht sollte ich da irgendwann mal reinschauen und mir nen schönen Sport raussuchen. Einfach nur mal so aus Spass.

Samstag, 20. Oktober 2012

Frühstück muss sein - Shakshouka

Man hat ja mal gesagt, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist. Aber dann ändert man hin und wieder auch mal schnell seine Meinung.
Doch ich nicht. Für mich ist das Frühstück auf jeden Fall die wichtigste Mahlzeit am Tag, denn wenn ich ohne was zu Essen aus dem Haus gehe, dann geht's mir früher oder später schlecht ... ja vielleicht auch anderen.
Bei Frühstück gibt es ja auch zig Variationen. Manchen reicht ja ein Toast oder Brötchen oder ein Brot. Ein anderer schwört auf sein Müsli ... und so weiter.
Wie wär's denn mal mit einem gekochten Frühstück aus dem orientalischen Raum ... Shakshouka?


Zutaten:
1 Schuss Olivenöl
1 Zwiebel, feingehackt
1 gelbe Paprika, kleingeschnitten
1 rote Chili, entkernt und feingehackt
250 g Tomaten, kleingeschnitten
2 Knoblauchzehen, feingehackt
2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriandersamen
Salz und Pfeffer nach Geschmack
3 Eier
100 g Feta
Petersilie als Deko (ich hatte leider nur Basilikum noch da)

Zubereitung:
Öl erhitzen und die Zwiebeln darin sanft anbraten ... nicht verkohlen.


Dann die gelbe Paprika und die rote Chili dazugeben und für 8 Minuten andünsten lassen. Das sieht doch schon mal schön aus.


Danach kommen noch die Tomaten, der Knoblauch und das Tomatenmark hinzu. Das ganze dann mit dem Kreuzkümmel, Koriander und Salz und Pfeffer würzen.
Für ein paar Minuten weiterköcheln lassen.
Das Gemüse nun so anordnen, dass drei freie Plätze bzw. Löcher entstehen. In jedes Loch ein Ei schlagen und anschließend noch den Feta kreuz und quer über der Pfanne zerbröseln.
Die Pfanne dann abdecken und für ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Ideal wäre, wenn das Eiweiß schön fest ist, aber das Eigelb noch ein wenig flüssig. Einfach mal ausprobieren.
Zum Abschluss noch die Petersilie (bzw. Basilikum) drüber verteilen.


Nun brauch man es sich nur noch mit etwas Brot schmecken zu lassen.
Also, warum nicht mal Shakshouka zum Frühstück ausprobieren.

Samstag, 13. Oktober 2012

Rosmarin und Zucchini Quiche

Manchmal braucht man das Gefühl von Mehl und Eiern und Buttern zwischen seinen Fingern. Wirklich? Versteht das wer? Bei mir jedenfalls ist das so. Dinge mit Teig stehen bei mir ganz oben auf der Liste. 
Daher mache ich auch schon male gerne Pizza oder auch mal ne Quiche oder dergleichen Dinge mehr. Nun soll es aber Quiche sein, und zwar mit Rosmarin und Zucchini oder mit Zucchini und Rosmarin.


Zutaten:
250 g Mehl
125 g Butter
1 Eigelb
Eine Prise Salz
So um die 5 EL Wasser
250 g Crème Fraîche
Einige Zweige Rosmarin
3 Eier
Eine mittelgroße Zucchini
50 - 100 geriebener Käse (was man halt so mag)
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Erst mal geht es an den Teig: Das Mehl in eine Schüssel geben. Dann mit den Fingern sozusagen die Butter ins Mehl reiben, so dass das ganze eine krümelige Angelegenheit wird. 
Nun eine Prise Salz, das Eigelb und das Wasser hinzugeben. Das alles zu einem schönen Teig Formen. Diesen in Folie wickeln und erst mal in den Kühlschrank legen.
Nun erst mal eine passende runde Form einfetten.
Die Zeit ist gekommen, wo es der Zucchini an den Kragen geht. Erst einmal ein paar Scheiben abschneiden. Die werden nachher oben auf die Quiche gelegt. 
Der Rest der Zucchini wird geraspelt und dann mit Crème Fraîche, den 3 Eiern, Salz und Pfeffer und den kleingehackten Rosmarinblätter vermengt.
Zurück zum Teig. Wie unten auf dem Bild gezeigt, kommt der Teig in die Form, ausrollen oder reindrücken. Was besser geht. Vielleicht eine Kombination aus beiden. 


So dann erst mal für 15 Minuten bei 200°C vorbacken.
Danach kommt der Zucchini-Mix oben drauf. Schön die zurückbehaltenen Zucchinischeiben anrichten und abschließend noch den Käse rüberreiben.
Das ganze geht dann nochmals so ungefähr 30 Minuten in den Backofen bis der Käse schön Farbe bekommt.


Was ist euer Lieblingsgericht mit Zucchini? Oder was für Quiches habt ihr schon so ausprobiert?

Sonntag, 7. Oktober 2012

Lavendel und Honig Pfannkuchen

Lass und doch mal was anderes machen! Wie wär's denn mal mit Pfannkuchen zum Frühstück, und zwar mit Lavendel drin?
 

Zutaten:

1 Ei
1 große Tasse Mehl
1 große Tasse Buttermilch (oder Milch mit einem Schuss Zitrone)
1 Prise Salz
1/2 TL Lavendelblüten
3 TL Honig
zum servieren Joghurt, Honig, Lavendelblüten

Zubereitung:
In eine kleine Schüssel das Ei, Mehl, die Buttermilch, die Prise Salz, den 1/2 TL Lavendelblüten und 3 TL Honig zum Pfannkuchenteig verarbeiten.
Dann einfach nur noch die Pfannkuchen in der Pfanne fertigbacken und mit Joghurt, etwas Honig und einigen wenigen Lavendelblüten servieren.



Das war jetzt wirklich nicht kompliziert. Kann man doch mal eben zum Frühstück machen, oder?

Oh, es wär ja auch mal was, die Lavendelblüte in Frankreich in der Provence zu sehen ...


Gut, man sieht auf dem Foto nichts, aber ich hab's ja auch noch nicht gesehen ...

Montag, 1. Oktober 2012

Galway Irish Coffee Tiramisu

Wie wär's denn mal mit Tiramisu zum Dessert? Und dann vielleicht noch einen Kaffee hinterher, eventuell auch mit Schuss? Oder als Irish Coffee?
Könnte man machen. Man könnte aber auch alles zusammen in einem haben, mit Irish Coffee Tiramisu oder genauer ausgedrückt, Galway Irish Coffee Tiramisu.


Galway ist die größte Stadt an der Westküste Irlands und ist dazu auch noch ein ziemlich nettes Plätzchen. Man nennt die Stadt auch manchmal 'Tor zum rauen Westen Irlands'. Von dort ist es nicht weit zu den Cliffs of Moher und Connemara ist auch gleich um die Ecke. 


Aber da möchte ich jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, sonst fang ich nachher noch an stundenlang über Irland zu erzählen. Also zurück zum Nachtisch und zu unserem Irish Coffee Tiramisu.

Zutaten:
200 g Shortbread Finger (oder anderes Buttergebäck)
250 g Mascarpone
150 g Crème Fraîche
100 ml Kaffee inkl. 2 TL Zucker
1 x Buttervanillearoma (oder Vanilleextrakt)
4 TL Zucker
4 cl Irischen Whisky
Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung:
Eine 20 x 20 cm Große Form für das Endprodukt zur Hand haben. 
Die Form mit dem Shortbread auslegen. 
2 cl von dem Whisky noch in den Kaffe geben und dann den Kaffe über die Finger gießen (die Shortbread Finger in der Form, nicht über die eigenen).
Nun Mascarpone, Crème Fraîche, Buttervanille, Zucker und den restlichen Whisky zusammen  verrühren und anschließend die Creme über den eingeweichten Shortbread Fingern verteilen (Bei Bedarf kann natürlich auch mehr Whisky in der Creme verwendet werden.).
Dann noch alles schön mit Kakaopulver bestäuben und fertig!


Nach etwas Kühlung kann man sich das ganze dann schmecken lassen.
Sollte man kein Shortbread zur Hand haben kann man sich das auch ganz einfach mit 150 g Mehl, 125 g Butter und 50 g Zucker selber backen.
Was für Variationen von Tiramisu kennt ihr noch so?