Freitag, 17. August 2012

Gruß aus Afrika: Samosas

Samosas sind bekannt aus Indien und man kann sie mit vielen tollen, leckeren Dingen füllen - mit Fleisch, oder auch vegetraisch. Das erste mal jedoch, das ich was von Samosas erfahren habe, war von einer Freundin aus Kenya.
Sie hat öfters Samosas für uns gemacht und wir haben es jedes Mal genossen. Es ist sogar so weit gekommen, das wir uns selber daran versucht haben. Dies war vor langer langer Zeit ... oh, bin ich schon so alt? 
Nun hab ich mir dann auch irgendwann das Rezept in mein Notitbuch geschrieben. Dann lag dieses Büchlein viele Jahre so rum und nun ist es mir letztlich wieder unter die Finger gekommen.
Was könnte man da besseres tun, als mal wieder Samosas zu machen, welche übrigens auch noch kalt am nächsten Tag wunderbar schmecken.


Für den Teig braucht man folgendes:
500 g Mehl
eine Prise Salz
60 ml Öl
12-15 EL Wasser

Das Mehl in eine Schüssel geben und Salz und Öl hinzufügen. Danach Stück für Stück das Wasser hinzugeben bis man einen schönen geschmeidigen Teig erhält. Es soll ja nicht zu feucht werden.
Man kann einen Handmixer verwenden oder einfach seine wunderbaren Hände einsetzen. Ich bevorzuge die Hände. Man könnte zunächst auch schon mal mit einer Gabel alles so grob vermengen. Aber dann fix rein mit den Händen!
Wenn dann also der Teig soweit ist, kann er sich erst mal für eine halbe Stunde ausruhen. Man selber nicht. 
Es ist Zeit, sich an die Füllung zu begeben.

Dafür braucht man:
500 g Hackfleisch (vom Rind, oder was ihr mögt ... ich bin da nich so)
einen großen Büschel Schnittlauch
nochmal so viel Petersilie
Salz, Pfeffer, Paprika
Öl für die Pfanne

Erst mal das Öl anheizen und dann das Fleisch in die Pfanne geben. Die Kräuter schon mal kleinhacken. 
Das Fleisch gut würzen. Unter umständen, also wenn man mag, dann kann man auch noch ordentlich Chilli mit reinhauen. Also ich würds machen.
Nun kommen die gehackten Kräuter zum Fleisch und alles wird so lange weiter gebraten bis das Fleisch die gewünschte Farbe erreicht hat.

Dann die Fleischmischung abkühlen lassen.
Dann kommt der Teig wieder ins Spiel - ausrollen. Entweder, man hat einen Ausstecher-Former-Dingsbums oder man schneidet Dreiecke aus dem Teig.
Darauf gibt man dann jeweils so zwei Esslöffel der Fleischmischug und klappt das ganze zusammen und stellt sicher, das alles auch gut hält. Man möchte ja schließlich nicht, dass beim Fritieren alles wieder rauslöppt.

Wenn die ersten Samosas am Start sind, kann's mit dem Fritieren auch schon losgehen. Anschließend kann man die fertigen Samosas auf Küchenpapier legen um so nen bissel von dem überschüssigem Fett loszuwerden.
Wenn man genug Kräuter verwendet hat, schimmern die Samosas ein wenig grün durch. Hm ... also bei mir hat's nich gefunzt. 
Wie auch immer ... die Samosas einfach mit einem netten kleine Salat servieren oder einfach so verdrücken.


Kommentare:

  1. Das werd ich am Wochenende mal ausprobieren ;-)
    Danke für das tolle Rezept

    lg
    Tagtraum

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