Donnerstag, 26. April 2012

Schneller mexikanischer Snack

Wenn einem mal die Lust auf mexikanisches Essen packt, kann man auch mal selbst Hand an­le­gen. Ein schnel­ler, le­cke­rer Snack sind Que­sa­dil­las.
Da könnte man jetzt ein­fach fer­tige Wei­zen­tor­til­las, Gua­ca­mole und Käse (z. B. Ched­dar) neh­men und das ganze ruck-zuck zusammenbas­teln: 
Ein we­nig Öl in eine Pfanne ge­ben und an­hei­zen. Dann eine Tor­tilla in die Pfanne le­gen und mit Gua­ca­mole be­strei­chen.

Danach den Käse drü­ber­rei­ben und kurz an­bra­ten.

Anschließend dann eine zweite Tor­tilla drauflegen.

Wenn die un­tere Tor­tilla braun wird, das gaze wen­den, ohne das alles auseinanderfällt, und die an­dere Seite fer­tig ba­cken.
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Die Gua­ca­mole emp­fiehlt sich je­doch sel­ber zu ma­chen - tut auch nicht groß weh. 
Man nehme: eine reife Avo­cado und hal­bie­rt selbige. Den Kern rauslösen. Nun kann man das Frucht­fleisch raus­löf­feln und in einer kleinen Schüssel zer­drücken. Das ganze mit ei­ner fein ge­hack­ten Zwie­bel, Chil­li, Salz, Pfef­fer, 2 To­ma­ten, ei­ner Knob­lauch­zehe und ein we­nig Es­sig und Öl gut ver­men­gen - fer­tig.

Dienstag, 17. April 2012

Essen was schmeckt: o-konomi yaki

Über viele Jahrzehnte sind Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern nach Deutschland eingewandert. In anderen Ländern sieht die Situation ähnlich aus. Die Welt ist heutzutage stark in Bewegung. Leute verlassen ihre Heimat - freiwillig oder aus Not - und gehen woanders hin. Mit im Gepäck - das Essen aus der Heimat. 
Bei Italien denkt man vielleicht an Pizza oder Pasta, bei Spanien an Paella, bei China an Wokgericht, bei Türkei an Döner, bei Japan an Sushi usw. Doch die Vielfalt ist schier unerschöpflich. 
Vor ein paar Tagen habe ich mein altes Notizbuch gefunden. Letzter Eintrag: August 1995. Auf den Seiten stehen unter anderem einige Rezepte: Mit dabei: O-konomi yaki - japanische Kohlpfannkuchen.
O-konomi yaki heißt soviel wie "essen was schmeckt" und man kann das Rezept dementsprechend so varieren, wie man mag.

O-konomi yaki

Zutaten:
100 g Mehl
1 Ei 
1 Handvoll feingeschnittener Weißkohl
50-100 g Garnelen 
1 Knoblauchzehe
eine Prise Salz
1 Brühwürfel (Rinderbrühe)
etwas Wasser 
und Öl zum anbraten

Zubereitung:
Zunächst Mehl, Salz, Brühwürfel, Ei und etwas Wasser zu einem dickflüssigen Teig vermischen. Dieser sollte nicht zu flüssig sein, da durch den Weißkohl noch Flüssigkeit hinzukommt. Notfalls kann man das ganze später noch auf die richtige Konsistenz anpassen.
Das Öl wird in der Pfanne erhitzt (wo auch sonst). 
Dann kann der Weißkohl unter den Teig. Alles wieder gut vermengen. Den Teig am besten immer frisch zubereiten, da der Weißkohl sonst Wasser lässt.
Die Hälfte des Teigs in die Pfanne geben und gleichmäßig ausfließen lassen.
Anschließend die schönen Garnelen (hoffentlich sind es schöne) auf den Teig geben und die Knoblauchzehe drüber mit einer Reibe ... hm ... darüberreiben (nur solange reiben bis der Knoblauch durch ist - niemals die Finger mitreiben). Den restlichen Teig über die Garnelen gießen und den Pfannkuchen von beiden Seiten goldgelb braten.
Mit Worcestershire Sauce und einem Salat dazu servieren.


Statt Garnelen und Knoblauch kann man auch einen anderen Belag wählen, vielleicht irgendetwas mit Fleisch oder auch völlig vegetraisch oder auch mit Käse oder oder oder ... essen was schmeckt!

Samstag, 14. April 2012

Hunger! Was nun?

Die Ar­beit ist ge­tan, end­lich wie­der zu Hau­se. Nun knurrt der Ma­gen. Was nun? Schnell ein Piz­za­taxi an­ru­fen oder viel­leicht ein Fer­tig­ge­richt in den Back­ofen? Oder vielleicht doch lieber selber was kochen?
"Da hab ich den ganzen Tag malocht, und dann soll ich mich zu Hause nochmal hinter den Herd stellen!?" sagt vielleicht der eine oder andere. Gut, berechtigter Einwand! Aber es muss nicht unbedingt immer lange dauern, was leckeres auf den Tisch zu bekommen. Und, wenn man selbst Hand anlegt, weiß man wenigstens, wovon einem schlecht wird. Ach ne! Man weiß was drin ist. Mit dem "schlecht werden" könnte nur passieren, wenn man total keine Ahnung hat (könnte man dann aber auch ändern).
Wenn man ei­ni­ger­maßen mit prak­ti­schen Grund­zuta­ten aus­gerüs­tet ist, kann man auch schnell sel­ber was vernünftiges an­rich­ten.
Viel­leicht Brat­kar­tof­feln mit Ros­ma­rin, kleine Brat­würst­chen und Pa­pri­ka. Und zum Nach­tisch gibt es dann Blät­ter­teig­tört­chen mit Schat­ten­mo­rel­len und Schoko-Ka­ra­mel-Guss. Und das ganze ist schon fer­tig, be­vor das Piz­za­taxi ü­ber­haupt vor­fah­ren kann.
­Die Brat­kar­tof­feln er­klären sich von selbst. Gut, wenn man die Kartoffeln vorher kurz 10 Minuten ankocht, klappts besser.
Den Blät­ter­teig aus­rol­len, mit Zimt be­streu­en, wie­der zu­sam­men­rol­len, in 6 Stü­cke schnei­den und in Muff­in­for­men drü­cken. Darüber die Kir­schen geben und 20 Minuten ba­cken, während die Brat­kar­tof­feln sich bemühren, knusprig zu wer­den. Zwi­schen­durch Zucker, But­ter und Scho­ko­lade in der Pfanne zu ei­ner Zäh­flüs­si­gen Masse ver­ko­chen und später auf die Tört­chen ge­ben.
Und falls man plötzlich doch ganz viel Spaß am Kochen bekommen hat, kann man zwischendurch ja auch noch einen Salat machen.