Samstag, 29. Dezember 2012

Orangen-Schoko-Mandel-Kuchen

Es war einmal vor ... was weiß ich! Jedenfalls fühlt es sich draußen gerade relativ warm an, obwohl eigentlich Winter ist, aber das ist jetzt auch irrelevant. Laßt uns lieber einen Kuchen backen. Wie wär's denn mit einem Schokokuchen mit Orangen-Mandel-Butter drin?


Bevor es losgeht, noch ein kleiner Blick ins Reich der Tiere ... Haustiere um genau zu sein ...




Zutaten:
250 g Orangen-Mandel-Butter (ca. 150 g butter, 70 g gemahlene Mandeln, 2 EL Orangenlikör, abgeriebene Schale und Saft einer Orange, 30 g Zucker)
200 ml Sahne
4 Eier
Prise Salz
100 g Zucker
200 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g dunkle Schokolade
Abgeriebene Schale einer Orange
Einige Mandelblättchen

Zubereitung:
Eine runde Kuchenform einfetten und es kann losgehen.
Die Eigelbe mit dem Zucker cremig schlagen. Dann das Mehl und das Backpulver reinsieben.
Dann die weiche Orangen-Mandel-Butter dazugeben und alles gut durchmischen.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig schlagen. Den Eischnee unterheben und dann den gesamten Teig in die Kuchenform geben.
Nun den Kuchen bei 180°C für 50 Minuten backen. Kuchen aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.


Das sollte uns genug Zeit lassen, die Schokolade zu schmelzen und mit Orangenschale zu versetzen.


Die Schokolade dann auf den Kuchen geben.


Zum Abschluß das ganze dann noch mit gehobelten Mandeln und abgeriebener Orangenschale garnieren.
So, der Orangen-Schoko-Mandel-Kuchen sollte jetzt schmecken. Na dann man zu ...

Samstag, 22. Dezember 2012

Nudelsalat mit Chorizo und Zucchini

Vor vielen vielen Monden lief auf irgendeinem Sender irgendeine Kochsendung. Es ging um den besten Nudelsalat. Da hab ich mir auf wundersame Weise ein Rezept gemerkt und es später immer wieder nachgekocht ...
Um dieses Rezept geht es hier nicht.
Das hat mich nur dazu ermuntert, mal in dieser Richtung was eigenes zu versuchen. In beiden Varianten spielt jedoch Chorizo eine große  Rolle. Allerdings will ich hier keineswegs behaupten, dies sei der beste Nudelsalat, aber ... mir schmeckt's.
 

Das liegt vielleicht daran, dass Chorizo und Feta vorkommen. Das zieht bei mir!

Zutaten:
400 g Pasta (z.B. Fussilli)
100 g Chorizo, kleingeschnitten
1 kleine Zucchini, kleingeschnitten
Einige Kirschtomaten, geviertelt
Olivenöl
Sherryessig
100 g Feta, in Würfel
Salz und Pfeffer
1 Schalotte, klein- oder sogar feingeschnitten

Zubereitung:
Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abtropfen und mit kaltem Wasser abspülen. 
Einen Schuss Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Chorizo-Stücke darin ... hm ... irgendwie knusprig (nicht schwarz) anbraten. Herausnehmen und auf ein Küchentuch geben, um ein wenig von dem Fett loszuwerden. Anschließen wandern sie in die Salatschüssel.
Da die Pfanne ja nun schon mal frei ist, können jetzt die Zucchini-Stücke rein, um auch ein wenig Farbe zu bekommen. Anschließend auf Küchepapier abtropfen lassen und auch in die Salatschüssel geben.
Die anderen Zutaten sind ja freilich auch wunschgemäß beschnitten worden und können jetzt zusammen mit den Nudeln ebenfalls in die Salatschüssel.
Das ganze dann noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und nicht vergessen noch etwas Olivenöl und Sherryessig beizugeben. Das ganze gut durchmengen und der Salat ist im Prinzip fertig.
 

Zum Abschluß jetzt noch kurz was anderes ...
 
... manchmal gibt es diese Tage, da denkt man, alles ist toll ... und dann ...
... sieht im nächsten Moment alles anders aus ...

Samstag, 15. Dezember 2012

Caramel-Brownies mit Schwarze Johannisbeere und Haselnuss-Semifreddo

Heute wollen wir mal was machen, um die Produktion von Gold anzuregen. Nein, nicht irgendein Gold, auch nicht das Gold, sondern Hüftgold. Okay, so viel schon mal als Warnung vorweg.


Es wäre schön, wenn man das Semifreddo schon mal im Eisfach hat. Von Semifdreddo hab ich erfahren durch Jamie Olivers Kochbuch Kochen mit Jamie. Seitdem muss ich das nun mal von Zeit zu Zeit zubereiten. 
Je nachdem, welche Geschmacksrichtung man macht, ist das ganz einfach. Ich hab für diese Variante separat Karamel angerührt, was dann mit gehackten Haselnüssen versetzt wurde und nach dem Haushärten im Mixer bzw. von Hand in kleine Stücke verarbeitet wurde. 
Also, Semifreddo: vier Eier trennen. Eigelb mit 50 g Zucker und Vanilleextrakt verschlagen. 400 ml Schlagsahne steif schlagen. Das Eiweiß mit einer Prise salz ebenfalls steif schlagen. Ganz schön viel schlagen hier.



Die vier zuvor genannten Komponenten: Haselnuss Karamel, Eigelb, Eischnee, Sahne vermengen und ab ins Eisfach, Eisschrank, Eistruhe (natürlich die Mischung und nicht selber).



Nun zum Eigentlichen, den Caramel Brownies mit Schwarze Johannisbeere.

Zutaten:
150 g Butter
200 g Schokolade
150 g weiche Karamel-Toffees
150 g Schwarze Johannisbeer Marmelade
80 g Kakao
80 gMehl
Ein TL Backpulver
300 g Zucker
4 Eier

Zubereitung:
Eine ca. 30 x 20 cm große Form mit Backpapier auslegen.
Über einem Wasserbad die Schokolade, Butter und Toffees einschmelzen. Anschließend die Marmelade einrühren.



Den Kakao, das Mehl und das Backpulver in eine Schüssel sieben. Den Zucker hinzufügen.



Die eingeschmolzene Masse zum Mehl hinzugeben und alles gut vermengen.
Die vier Eier verquirlen und ebenfalls unter die schön schokoladige Masse mischen.



Den Backofen auf 180°C aufheizen. Die Brownies dann für 25-30 Minuten backen.



Nach dem Abkühlen ein schönes Stück Brownie mit etwas Semifreddo servieren.



Es könnten die üblichen schokoladigen Nebenwirkungen auftreten. Nur für den, den's stört. Shakira hat ja mal gesungen: "Hips don't lie!" Vielleicht hängt das ja irgendwie zusammen.

Samstag, 8. Dezember 2012

Retro geröstetes Gemüse mit Quinoa

Wenn du gleich verstehst, worüber ich rede, könnte es sein, dass du alt bist oder auch etwas älter. Hm ... lass mich da mal einen Moment drüber nachdenken ... das würde dann bedeuten, dass ich alt bin, oder zumindest etwas älter.
Wie auch immer, ich hab früher schon mal hin und wieder Computerspiele gespielt. Einer meiner ersten Computer war ein Commodore C64. Als ich neulich in der Küche aktiv war, kam mir eines dieser Computerspiele in den Sinn: Aztec Challenge. Heutzutage ist es möglich, diese Art Spiele Online zu spielen (hab ich überprüft). Dieses Spiel kann man zum Beispiel hier finden: Vizzed Retro Game Room. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals den ersten Level geschafft hätte.
Wie ihr euch vielleicht schon gedacht hat, hat dies absolut nichts mit Kochen zu tun. Die Azteken dominierten große Teile Mesoamericas vom 14. bis zum 16. Jahrhundert. In Mexiko waren sie zum Beispiel ganz schön aktiv. Vielleicht sagt euch Tenochtitlan ja irgendwas.
Wir wollen uns nun aber noch etwas weiter südlich begeben, obschon zur gleichen Zeit. Dort war auch bei den Inkas einiges los. Und keine Angst jetzt, ich fang nicht auch noch mit den Mayas und deren Kalender an. Die Hauptstadt des Inkareiches war Cusco, was sich im heutigen Peru befindet. Da von Interesse ist auch die historische Stätte Machu Picchu, die auch zu einer UNESCO World Heritage Site deklariert wurde. Sollte ich dort mal in die Nähe kommen, werd ich vorbeischaun.
Bevor das aber jetzt noch in Geschichte und Archäologie ausartet, lasst uns lieber über was zu essen sprechen, nämlich “Quinoa”. Quinoa hat einen niedrigen Zucker und Stärkeanteil, ist eiweißreich, ungefähr 50% mehr als Weizen oder Reis. Es enthält außerdem wichtige Aminosäuren wie Lysine. Um es kurz zu machen: Experten bezeichnen Quinoa als das ideale Nahrungsmittel.
Gut dass ich was davon dahatte.
Da gibt's dann 'Retro geröstetes Gemüse mit Quinoa.


Zutaten:
400 g Quinoa
1,2 l Wasser
Eine gelbe, rote und eine grüne Paprika, alles klein geschnibbelt
Eine Auswahl an verschiedenen Tomaten (ca. 500 g), in kleine Stücke geschnitten
Eine rote Zwiebel, klein geschnitten
Olivenöl, Salz ,Pfeffer
Einige Zweige Rosmarin
200 g Ziegenkäse

Zubereitung:
Quinoa mit heizem Wasser waschen. Dann in kochendes Wasser geben und dort 20 Minuten belassen und dann noch 5 Minuten warten bis es sich gesetzt hat.
 

Das ganze Gemüse inkl. Rosmarin in eine schöne Form werfen, die wir dann bei 180°C für 30-40 Minuten in den Backofen packen können. Bevor das passiert würzen wir jedoch noch mit Salz und Pfeffer und bestäuben alles noch nett mit Olivenöl, aber dann geht's ab ... in den Backofen.
 

In der Zwischenzeit könnte man ja mal so ein retro C64 Spiel ausprobieren.
Nach dem Rösten den Rosmarin entfernen. Das Gemüse dann zusammen mit Quinoa servieren und noch Ziegenkäse oben drauf geben.
Kalt oder warm ein Genuss ...
 

Samstag, 1. Dezember 2012

Mini Schwarzwälderkirschtorten

Nach vielem hin und her Lesen, hab ich mir mal so gedacht ... "Hey, man könnte ja auch mal Schwarzwälderkirschtorten in Mini-Format machen. Ist bestimmt lustig." Wirklich?
Wir werden sehen ...


Man könnte sich jetzt schon mal fertige Tortenböden kaufen und diese auf die richtige Größe zurechtschneiden, oder man wählt den Weg mit noch mehr Arbeit ...
... und macht sich auch noch die Böden selber.

Zutaten:
4 Eier
75 g Zucker
50 g Mehl
50 g Speisestärke
2 EL warmes Wasser
2 EL Kakaopulver

Na dann mal los:
Die Eier und den Zucker cremig rühren und dann das Kakaopulver hinzugeben. Anschließend das Mehl und die Speisestärke dazusieben und alles ordentlich durchmengen.
Die fertige Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180°C für 30 Minuten backen.

Sollte man fertige Tortenböden zur Hand haben, fängt man eben erst hier an.
Die folgenden Zutaten würden alternativ auch für eine Schwarzwälderkirschtorte im normalen Format reichen. Doch das wollen wir jetzt ja nicht ...

Wieder Zutaten:
Die zuvor hergestellten (oder gekauften) Tortenböden
600 g Glas mit Sauerkirschen (oder notfalls Schattenmorellen)
2 EL Kirschwasser
4 EL Speisestärke
75 g Zucker
600 ml Schlagsahne
3 Tütchen Sahnesteif
4 TL Vanillezucker
2 EL Puderzucker
100 g Haselnusskrokant
Einige Maraschino Kirschen als Deko

Der Versuch, Dinge zusammenzubauen:
Den Saft aus dem Kirschglas in einen Topf abgießen. Drei EL des Saftes mit der Speisestärke separat verrühren.
Zucker zu dem Saft im Topf geben und zum Kochen bringen. Dann den mit Speisestärke verrührten Saft hineinrühren und schließlich und endlich noch das Kirschwasser hineinkippen und nochmal aufkochen. Von der Hitze nehmen, die Kirschen in den Topf geben, verühren und zum Abkühlen zur Seite stellen.
Aus den Tortenböden, kleine Runde Böden ausschneiden.


Wenn man soweit ist fortzufahren, sprich die Kirschen abgekühlt sind, ist es an der Zeit, die Sahne zu schlagen. Erst einmal 30 Sekunden. Dann den Puderzucker und den Vanillezucker dazusieben. Die Tütchen mit dem Sahnesteif nicht vergessen und dann los ... die Schlagsahne komplett steif schlagen ... so wie man das nun mal macht.
Dann sollte ja jetzt alles bereit sein und wir können die Dinger zusammenbauen.
Wir fangen mit einem Mini Tortenboden an, dann kommt etwas von den Kirschen drauf, einen Teelöffel geschlagener Sahne drauf und dann einen weiteren Boden draufgeben und leicht zusammendrücken. Dann wiederholen wir das ganze noch einmal, so dass wir drei Teigböden zusammenhaben.
Nun kommt die Schwierigkeit, das ganze mit Sahne einzupacken. Sollte das geschafft sein, wirft man noch etwas Haselnusskrokant dran und setzt oben auf das Törtchen eine Maraschinokirsche.


Das nimmt ganz schön Zeit und Geduld mit sich. Ich hab nach vieren erst mal aufgehört. Ich war leider etwas zu großzügig mit dem Einpacken in Sahne. Also aufgepasst!
Da nun nicht mehr soviel Sahne zur Verfügung stand, hab ich mich mit Schwarzwälderkirsch Sandwiches zufrieden gegeben.


Fazit: Das ganze ist ein ganz schöner Aufwand, aber wenn man ein wenig mehr Geduld hat, kann man auch was nettes zaubern. Alternativ könnte man ja immer noch eine Schwarzwälderkirschtorte in normaler Größe machen, obwohl ...
... eigentlich gefallen mir die Schwarzwälderkirsch Sandwiches auch nicht schlecht.

Samstag, 24. November 2012

Cocktailparty Blog Event - Zucchini-Blätterteig-Törtchen

'Reich mal die Häppchen!' Warum nicht! Zu manchen Anlässen ist das gar nicht mal schlecht, viele kleine Häppchen parat zu haben anstatt ein 'richtiges' Essen.
Eine Cocktailparty wäre da zum Beispiel was. Einfach die ganze Zeit nur Cocktails trinken geht irgendwie auch nich, obwohl ... theoretisch. Also, warum dann nicht ein paar Häppchen, wie zum Beispiel ein paar leckere Blätterteigtörtchen mit Zucchini.



Auf Küchenplausch
läuft da momentan ein Blog-Event, das genau dies zum Thema hat. Nein, nicht Zucchini oder Blätterteig, sondern Cocktailparty. Da ich momentan nicht so auf Cocktail kreiren bin, da sorg ich doch mal lieber für Fingerfood, also Häppsche ... äh ... Häppchen.
Hier geht's dann man los ...

Zutaten:

250 g Sour Cream

125 g Baconwürfel (oder Ziegenkäse für eine vegetarische Version)

Blätter von 3 Zweigen Thymian

Pfeffer

1 kleine Zucchini, in Würfel geschnitten

1 Ei
275 g Blätterteig (oder beliebig, das war halt die Größe des Fertigblätterteigs, der bei mir zur Verfügung stand)


Zubereitung:

Fangen wir erst einmal einfach an. Ich will jetzt da auch nicht den großen Aufstand machen. Den Blätterteig legen wir mal zur Seite. Dann muss eine Schüssel her und da kommen alle anderen Zutaten rein und wir mischen alles schön brav durch.




Dann wird der Blätterteig ausgerollt (falls nötig) und wie im Bild oben zu sehen zurechtgeschnitten, also ungefähr quadratische Stücke und dann so Ecken eingeschnitten an zwei gegnüberliegenden Ecken (fällt euch was im Bild auf?).




Auf jedes Quadrat kommt ein EL Füllung. Dann werden die eingeschnittenen Ecken zur Mitte geklappt und ab in den Backofen für 30 Minuten bei 200°C.

Dann lasst euch mal die Zucchini-Blätterteig-Törtchen schmecken.


Lucy hätte auch gern was abbekommen. OK, von Cocktails würde sie auch was nehmen. Doch gibt es bei all den Sachen doch auch seine Grenzen.

Samstag, 17. November 2012

Feurige Pfannkuchen-Gemüse-Lasagne

Heute ist aber wirklich mal ein sonniger Tag, nicht schlecht für November ... und auch nicht schlecht für mich. Das ist irgendwie besser für die Stimmung.
Vor langer langer langer Zeit habe ich schon mal Gemüselasagne mit Pfannkuchen gemacht. Ich dachte, es wäre mal an der Zeit, sie wieder zum Leben zu erwecken und nocheinmal zu kochen.

Gut, ich bin jetzt kein Vegetrarier in dem Sinne, aber ich habe auch kein Problem ohne Fleisch zu kochen. Ich kann mich dran erinnern, dass es früher nur Sonntags Fleisch gabe, aber heutzutage ist das ja alles irgendwie aus dem Ruder gelaufen. 
Heute wird einem ja vorgegauckelt, man könnte alles haben was man will, und dass vieles auch für's Glück unbedingt nütig wäre, aber das ist alles totaler ... na ihr wisst schon.
Wo waren wir? Ach ja, was kochen.
Dann lasst uns mal ein recht gutes Gemüsegericht - zumindest meiner Meinung nach - zubereiten:

Zutaten (2-4 Personen):
Für das Gemüse:
1 Zwiebel, feingehackt
1 große Möhre, kleingehackt
2 rote Paprika, kleingeschnitten
2 grüne Paprika, kleingeschnitten
400 ml geschälte Tomaten aus der Dose
100 ml Chilisauce
1 kleine Zucchini, kleingeschnitten
1 Frühlingszwiebel, kleingeschnitten
3 Zweige Thymian
1 Zweig Oregano
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Für die Dinkelpfannkuchen:
Ein Becher Dinkelmehl
Ein Becher Milch (gleiche Größe wie für's Mehl)
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Käsesauce:
50 g Fetakäse
100 g Crème Fraîche
50 g geriebener Gouda

100 g extra geriebenen Gouda

Zubereitung:
Am Anfang schaffen wir erst einmal eine Basis für das Gemüse. Der Italiener würde es vielleicht Soffrito nennen. Man erhitzt etwas Olivenöl bei geringer Hitze und dann kommt die Zwiebel und die Mühre rein, um erst einmal angedünstet zu werden. 10-15 Minuten sollten für den Anfang reichen.
Zwischendurch kann man sich dann schon mal um den Pfannkuchenteig kümmern ... indem man die entsprechenden Zutaten einfach zusammenmixt.
Zurück zum Gemüse. Jetzt kommen die Paprika hinzu und weitere 5 Minuten ziehen ins Land bis schließlich noch die Tomaten hinzukommen. Die Dose nochmal zur Hälfte mit Wasser füllen und dies ebenfalls zum Gemüse geben.
Dann noch die Chilisauce dazukippen. Sollte man die Chilisauce weglassen wollen, dann muß man allerdings auch das 'feurig' im Namen der Lasagne weglassen.
Nun das Gemüse zum Kochen bringen, dann die Temperatur runterregeln und das ganze für 10-15 simmern lassen.
Da der Pfannkuchenteig ja auch schon fertig ist, können wir jetzt schon mal die Pfannkuchen zubereiten. Wenn ich weniger Öl in der Pfanne habe, sehen die Pfannkuchen irgendwie schöner aus. Aber egal!
Bei der ganzen Pfannkuchengeschichte jedoch nicht das Gemüse aus den Augen verlieren. immerhin muß ja irgendwie dann auch noch irgendwann die Zucchini dazu, ach und die Frühlingszwiebel dann auch. Machen wir das doch einfach jetzt. 
Und wo wir gerade so schön dabei sind, machen wir noch die Blättchen von den Kräutern mit rein. Kurz noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann erst mal die Pfannkuchen zum Ende bringen.


Nach weiteren 10 Minten sollte dann alles soweit fertig sein.
Nein, natürlich noch nicht. Schnell noch die Zutaten für die Käsesauce verrühren. Das hätten wir doch fast vergessen. Oder hättet ihr jetzt noch dran gedacht?
Jetzt wollen wir das ganze noch kurz zusammenbauen ...
Erst mal den Boden der Auflaufform mit Pfannkuchen auslegen.


Dann eine Schicht Gemüse darübergeben.




 Es folgt die Käsesauce.



Als nächstes wieder Pfannkuchen darüber und dann nochmal Gemüse. 
Dies ist dann der Zeitpunkt, um ... den extra Käse darüberzugeben. Wenn man nun das Gemüse nicht mehr sieht, ist man wahrscheinlich ein Käsefan und hat mehr Käse genommen, als im Rezept engegeben war.



Ab geht's in den Backofen bei 180°C für 35 Minuten bzw. so lange bis der Käse schön verlaufen ist und vor sich hin blubbert ...


Fazit: Erstens, es könnte die Möglichkeit bestehen, dass dieses Gericht gesund ist. Zweitens, es muß nicht immer Fleisch sein. Und drittes, weiß ich auch nicht! Hat noch wer eine Idee?

Samstag, 10. November 2012

Marzipan Apfelkuchen mit Zimt und Zucker

Offensichtlich ist jetzt die Zeit für Äpfel. Ich habe so einige Äpfel bekommen von den verschiedensten Leuten. Also lungern bei mir die verschiedensten Sorten rum, von klein und saftig bis groß und mehlig.
Da gibt es jetzt hin und wieder was mit Apfel. Einige davon kann man einfach nicht so essen, aber in einem Apfelkuchen schmecken sie toll.

Dann wollen wir mal!


Zutaten:

450 g Äpfel, geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten

Saft einer Zitrone

250 g Mehl

2 TL Backpulver

250 g Butter (ich war einfach zu faul zum messen, da hab ich ne ganze Packung genommen)

150 g brauner Zucker

50 g gemahlene Mandeln

100 g Marzipan

2 Eier

Zucker mit gemahlenen Zimt vermengt (hab ich immer was da)


Zubereitung:

Watt nu? Tja, ich könnte einfach sagen, alle Zutaten in eine große Schüssel werfen und vermischen, aber ...

Die Apfelstücke mit dem Zitronensaft vermengen und erst mal zur Seite stellen.

Jetzt kommt die große Schüssel. Das Mehl und das Backpulver dort reinsieben. Dann die Butter mit den Fingern hineinmassieren, so dass ein krümeliger Teig entsteht.

Nun den Zucker, die gemahlenen Mandeln und Marzipan hinzufügen. Die Eier noch reinschlagen. Wir lassen die Trenn- und Eischneegeschichte mal weg.
Bevor ich's vergess, die Äpfel mit dem Zitronensaft kommen jetzt auch dazu. Dann können wir das ganze schön durchkneten. Am besten mit den Händen, die sind eh die besten Werkzeuge, wo gibbet.

Fertig geknetet kommt der Teig in eine gefettete 25 cm Springform bei 180°C für ca. 50 Minuten in den Backofen.


Wenn der Kuchen erst mal wieder aus dem Ofen herauskommt, braucht er nur ein wenig abkühlen, bevor er dann mit Zimtzucker bestreut wird.

Das einzige, was noch bleibt ist, es sich schmecken zu lassen ...


Was macht ihr gerne so mit Äpfeln? Pfannkuchen? Gefüllte Äpfel? Oder?

Samstag, 3. November 2012

Zeit für Cookies - Erdnussbutter Cookies mit Schokostücken

Nenn mir drei Gründe, warum ich Cookies im Supermarkt kaufen sollte!
OK, einer der Gründe sollte mit "X" anfangen und einer sollte auf "P" enden und der dritte Grund ... ist auch egal. Gibt's damit Schwierigkeiten?
Ehrlich gesagt, wenn man Cookies selber macht, dann hat man ... die Macht. Man sitzt selber am Hebel und hat die Kontrolle, was reinkommt. Es dauert auch nicht so wahnsinnig lange, sie selber zu machen und selbstgemacht Cookies schmecken auch um einiges besser ... das setzt natürlich voraus, dass man nicht der komplette Looser auf diesem Gebiet ist.



Zutaten:

200 g Puderzucker

150 g Butter 

100 g Erdnussbutter

250 g Dinkelmehl

100 g dunkle Schokolade


Vorgehen:

Zunächst den Zucker mit der Butter cremig schlagen, rühren, was auch immer. Natürlich geht das nur einigermaßen, wenn die Butter nicht frisch aus dem Kühlschrank kommt und schön weich ist.

Dann die Erdnussbutter und das Mehl dazugeben. Die Schokolade in relativ große Stücke hacken, brechen, oder was auch immer. Diese wandern ebenfalls in den Teig. 

Nun noch alles fleißig schön (nicht unschön) zusammenmixen und ...



Die Cookies je nach Geschmack in der dazugehörigen Größe auf's Backblech setzen ... genug Abstand lassen (was immer das bedeutet).

Bei 200°C für 10-15 Minuten backen (hängt wie immer vom Ofen ab). Hier gilt es, die einfache Regel zu beachten: Sind die Cookies schwarz, hat man's vergeigt. 


Nach dem Backen die Cookies noch etwas abkühlen lassen und dann reinhauen. Es muss dann jeder selber wissen, wie viele Cookies am Stück mit dem Gewissen zu vereinbaren sind.

Nun mal Spaß beiseite! Macht man sich selber Cookies, kann man sich gut selber aussuchen, welche Geschmacksrichtung man haben möchte ... der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Also, welche Cookies mögt ihr am liebsten?

Samstag, 27. Oktober 2012

Gesunde Ernährung, oder was?

Um das mal gleich vorweg zu nehmen, 100% is nich drin. 
Ich will hier auch gar nicht gross rumdiskutieren, was gesunde Ernährung eigentlich ist. Auch sag ich nicht, kauft jetzt alle Bio oder esst nur vegetarisch und so weiter und so weiter.
Fakt ist jedoch, wenn man nicht darauf achtet, was man so zu sich nimmt, dann wird sich das früher oder später negativ auswirken. Dem Körper fehlt was oder er hat von manchen Dingen zu viel. Vielleicht sammelt sich Hüftgold an und das resultiert wieder in anderen Schwierigkeiten.
Wenn man also eine ausgeglichene - das ist mein Stichwort - Ernährung hat, geht es einem besser. Das ist es ja, was ich immer sage, also, Koch doch ma!
Da hat man schon was gewonnen. Hat man ein paar tolle Rezepte zur Hand, ist das auch nicht verkehrt. Jedenfalls gibt es auf diesem Sektor eine große Auswahl



Das habe ich die Tage mal ausprobiert: 'Taschentuch-Lasagne mit Pesto'. Dafür musste ich meinen Mörser ein wenig bemühen. Das kann schon anstrengen. Na ja, Bewegung schadet ja nicht.
Wie auch immer, hilfreich wären zu der Ernährung auch noch gewisse Informationen zu Nährwerten und dergleichen Dingen. Sollte man beabsichtigen, auf sein Gewicht zu achten bzw. will man was davon loswerden, interessiert man sich bestimmt auch für Details zu wie viel von was man so konsumieren könnte.
Nun achte ich da mit meinen ca. 0,08 t Gewicht nicht so unbedingt drauf. Bei etwas über 0,09 t war das für mich schon interessanter. Allerdings bin ich nicht wirklich so ein Fan von Diät.
Doch gab es da so ein Angebot von meiner Krankenkasse - einen Ernährungscoach - da hab ich mich mal einige Zeit lang drin vertieft. Das war schon ganz nützlich.
Mittlerweile sind wieder viele Monde ins Land gegangen und ich hab noch so die grobe Richtung im Kopf. 
Vor einigen Wochen wurde ich dann auf eine Seite im Internet aufmerksam gemacht: Yazio.de
Dies ist ein Ernährungsportal mit einer Unmenge an Informationen und Funktionen.
Was mir da besonders gefällt ist das Ernährungstagebuch. Ich habe mich hier zwar nicht angemeldet, aber ich hab's mir mal durchgelesen. Man kann hier sozusagen seine Essgewohnheiten verwalten oder dokumentieren und sich Ziele setzen, was die Gewichtsreduktion betrifft. Das erinnert mich sehr stark an den Ernährungscoach meiner Krankenkasse, den man selbstverständlich nur nutzen könnte, wenn man auch bei dieser Krankenkasse wäre. Yazio.de jedoch kann nutzen wer will.
Ich finde, es ist nie verkehrt mal einen Überblick darüber zu haben, wieviel Kalorien bzw. Fett das Essen einer bestimmten Speise mit sich bringt. Das versuch ich immer so im Hinterkopf zu behalten, wird nur manchmal schwierig, wenn mal mehr Schokolade notwendig ist.
Bei Yazio.de gibt es auch ein umfangreiches Ernährungslexikon mit Informationen zu allem möglichen rund um die Ernährung, Diäten, Allergien, Nährstoffen, Mineralstoffen, Vitaminen und auch Zusatzstoffen. 
Also, wenn man mal wissen will, wozu man Magnesium braucht und wie man es über die Ernährung in sich aufnimmt, dann schaut man einfach nach.
Es gibt also jede Menge zu finden. Wer mag, kann es sich ja mal anschauen. Man muss ja nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wo man was findet.
Ach so, Rezepte gibt es bei Yazio.de auch, und dann noch ein Sportlexikon. Vielleicht sollte ich da irgendwann mal reinschauen und mir nen schönen Sport raussuchen. Einfach nur mal so aus Spass.

Samstag, 20. Oktober 2012

Frühstück muss sein - Shakshouka

Man hat ja mal gesagt, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist. Aber dann ändert man hin und wieder auch mal schnell seine Meinung.
Doch ich nicht. Für mich ist das Frühstück auf jeden Fall die wichtigste Mahlzeit am Tag, denn wenn ich ohne was zu Essen aus dem Haus gehe, dann geht's mir früher oder später schlecht ... ja vielleicht auch anderen.
Bei Frühstück gibt es ja auch zig Variationen. Manchen reicht ja ein Toast oder Brötchen oder ein Brot. Ein anderer schwört auf sein Müsli ... und so weiter.
Wie wär's denn mal mit einem gekochten Frühstück aus dem orientalischen Raum ... Shakshouka?


Zutaten:
1 Schuss Olivenöl
1 Zwiebel, feingehackt
1 gelbe Paprika, kleingeschnitten
1 rote Chili, entkernt und feingehackt
250 g Tomaten, kleingeschnitten
2 Knoblauchzehen, feingehackt
2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriandersamen
Salz und Pfeffer nach Geschmack
3 Eier
100 g Feta
Petersilie als Deko (ich hatte leider nur Basilikum noch da)

Zubereitung:
Öl erhitzen und die Zwiebeln darin sanft anbraten ... nicht verkohlen.


Dann die gelbe Paprika und die rote Chili dazugeben und für 8 Minuten andünsten lassen. Das sieht doch schon mal schön aus.


Danach kommen noch die Tomaten, der Knoblauch und das Tomatenmark hinzu. Das ganze dann mit dem Kreuzkümmel, Koriander und Salz und Pfeffer würzen.
Für ein paar Minuten weiterköcheln lassen.
Das Gemüse nun so anordnen, dass drei freie Plätze bzw. Löcher entstehen. In jedes Loch ein Ei schlagen und anschließend noch den Feta kreuz und quer über der Pfanne zerbröseln.
Die Pfanne dann abdecken und für ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Ideal wäre, wenn das Eiweiß schön fest ist, aber das Eigelb noch ein wenig flüssig. Einfach mal ausprobieren.
Zum Abschluss noch die Petersilie (bzw. Basilikum) drüber verteilen.


Nun brauch man es sich nur noch mit etwas Brot schmecken zu lassen.
Also, warum nicht mal Shakshouka zum Frühstück ausprobieren.

Samstag, 13. Oktober 2012

Rosmarin und Zucchini Quiche

Manchmal braucht man das Gefühl von Mehl und Eiern und Buttern zwischen seinen Fingern. Wirklich? Versteht das wer? Bei mir jedenfalls ist das so. Dinge mit Teig stehen bei mir ganz oben auf der Liste. 
Daher mache ich auch schon male gerne Pizza oder auch mal ne Quiche oder dergleichen Dinge mehr. Nun soll es aber Quiche sein, und zwar mit Rosmarin und Zucchini oder mit Zucchini und Rosmarin.


Zutaten:
250 g Mehl
125 g Butter
1 Eigelb
Eine Prise Salz
So um die 5 EL Wasser
250 g Crème Fraîche
Einige Zweige Rosmarin
3 Eier
Eine mittelgroße Zucchini
50 - 100 geriebener Käse (was man halt so mag)
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Erst mal geht es an den Teig: Das Mehl in eine Schüssel geben. Dann mit den Fingern sozusagen die Butter ins Mehl reiben, so dass das ganze eine krümelige Angelegenheit wird. 
Nun eine Prise Salz, das Eigelb und das Wasser hinzugeben. Das alles zu einem schönen Teig Formen. Diesen in Folie wickeln und erst mal in den Kühlschrank legen.
Nun erst mal eine passende runde Form einfetten.
Die Zeit ist gekommen, wo es der Zucchini an den Kragen geht. Erst einmal ein paar Scheiben abschneiden. Die werden nachher oben auf die Quiche gelegt. 
Der Rest der Zucchini wird geraspelt und dann mit Crème Fraîche, den 3 Eiern, Salz und Pfeffer und den kleingehackten Rosmarinblätter vermengt.
Zurück zum Teig. Wie unten auf dem Bild gezeigt, kommt der Teig in die Form, ausrollen oder reindrücken. Was besser geht. Vielleicht eine Kombination aus beiden. 


So dann erst mal für 15 Minuten bei 200°C vorbacken.
Danach kommt der Zucchini-Mix oben drauf. Schön die zurückbehaltenen Zucchinischeiben anrichten und abschließend noch den Käse rüberreiben.
Das ganze geht dann nochmals so ungefähr 30 Minuten in den Backofen bis der Käse schön Farbe bekommt.


Was ist euer Lieblingsgericht mit Zucchini? Oder was für Quiches habt ihr schon so ausprobiert?